Finanzierung

in Überarbeitung für 2020.

Insgesamt werden rund 68.000€ benötigt.

Davon gehen innerhalb der nächsten 18 Monate (Sep ’19 – Feb‘ 21):
  • rund 28.000€ an die Verwaltung und Orga (darunter fallen Lernpfad-Design, Konzeption, Redaktion, Verwaltung, Termine, Homepagepflege, Betreuung der Teilnehmenden, Bereitschaftsdienst, Telefonkonferenzen, Crowdfunding-Kampagnen, Organisation und Koordination der Mentoren, Modulvorbereitungen, Orte, Infrastruktur, Materialien, …)
  • rund 30.000 an die ca. 20 Mentoren (darunter fallen Modulvorbereitungen, Fahrten, Unterkunft, Verpflegung, Materialien, Unterrichtshonorare,…)
  • rund 10.000€ für Lebensmittel und Verbrauchsgüter (Wasser, Holz, Gas, …)

 

 

Die Eigenanteile

 

 

Finanzierung der Orga und Verwaltung

Nach Selbsteinschätzung zahlst du für den gesamten Lernpfad, also das Komplettpaket aller Module, insgesamt zwischen 900€ und 1.800€. Welche Module du dann besuchst und welche nicht, sind deine Entscheidung.

Den genauen Betrag legst du für dich in deinem Weiterbildungsvertrag fest. Mit der Anmeldung zahlst du eine Anzahlung des Betrags und es steht dir frei den Rest in monatlichen Raten zu zahlen.

***Am Beispiel von 1.300€.
300€ Anzahlung bei verbindlicher Anmeldung
1.000€ Restbetrag in monatlichen Raten zahlbar (12 Monate Laufzeit ca. 83€ pro Monat)***

 

 

 

Finanzierung der Dienstleistung des „Kochens“ durch die Küchenspenden

Am letzten Tag jedes Moduls findet ein Spendenspiel statt, welches die Teilnehmenden des Lernpfad-Moduls organisieren (Spendenspiele können ganz unterschiedlich ausfallen). Es dient dazu die Dienstleistung des Kochens durch den Koch oder die Köchin monetär zu wertschätzen (Lebensmittel und Kochequipment werden über andere Wege finanziert). Alle Teilnehmenden an dem Modul sind dazu angehalten, nach Selbsteinschätzung zwischen 0 und X € an die Köchin / den Koch spenden.

 

 

Finanzierung der Teilnahme an den Humus-Festivals

Ich empfehle als Erweiterung des Lernpfads wärmstens die Teilnahme an mindestens einem Humus-Festival. Diese Festivals entstammen ebenfalls meiner Feder und sind, wenn man so will, eine Vorstufe des Lernpfads. Es handelt sich dabei um 8-tägige, selbstorganisierte Workshop- und Campleben-Festivals mit Permakultur, Wildnispädagogik und Foodsharing als Kernelemente. Der Teilnahmebeitrag für dieses 8-tägige Spektakel beläuft sich auf 30€ bis 70€ (nach Selbsteinschätzung), welchen ihr selbst tragt.

***Wann und wo Humus-Festivals stattfinden, erfahrt ihr frühstens im Ende Februar ’19 nach dem jährlichen „Humus-Vorfrühlings-Thing“***

 

 

Die partizipative Finanzierung

 

Finanzierung der Mentorenhonorare, Lebensmittel und Verbrauchsgüter

2/3 der Weiterbildungskosten, etwa 40.000€ werden von euch als ein gemeinsames Projekt verstanden, organisiert und erwirtschaftet. Dazu stehen euch verschiedenste Möglichkeiten offen.

Beispielsweise bediente sich der „Lernpfad 2019“ dem persönlichen und online-fundraising, dem Schreiben von Förderanträgen, Organisieren von Küfas, Pizza- und Solipartys und dem foodsharing. In dieser Hinsicht ist der Pfad für euch als 2. Generation bereits etwas ausgetretener als noch im Jahr zuvor und hier könnt auf eine Vielzahl von Erfahrungen und Vorlagen zurückgreifen. Unterschätzt dieses Projekt nicht, es fordert Aufmerksamkeit, Engagement, Mut und Pflege, doch wenn ihr an einem Strang zieht und motiviert seid, werdet ihr es gut schaffen.

Von den gesammelten Geldern bezahlt ihr anschließend die Honorare der Mentoren, die Lebensmittel und Verbrauchsgüter. Wie und wo ihr die Gelder sammelt, verwaltet und wie ihr sie auszahlt, obliegt ganz allein euch. Bedenkt, dass es sein kann, dass Module angesagt werden können, wenn die nötigen Beträge nicht zusammenkommen.

Dass 40.000€ in einem Jahr für 20 Leute keine unüberwindbare Hürde darstellen, kann dieses Bild verdeutlichen:

40.000€ / 20 Menschen = 2.000 pro Person / 12 Monate = 167€ pro Person pro Monat / 4 Wochen = 42€ pro Person pro Woche / 7 Tage = 6€ pro Person pro Tag / 6 Menschen = 1€

Wenn also jede*r von euch pro Tag von 6 Menschen 1€ als Spende für den Lernpfad erhalten würde, wären die 40.000€ drin.

Ich weiß, dass ist etwas theoretisch, doch ihr werdet nicht umhin kommen auch auf diese Weise aktiv zu werden. Erweitern lässt sich das Spendensammeln noch durch die oben erwähnten Methoden. Und keine Angst, dass es gut möglich ist, hat der Lernpfadjahrgang 2019 gezeigt.

 

Wer noch genauer in die Aufdröselung der Ausgabenkalkulation der einzelnen Module (aus 2019) einsteigen möchte. Klicke bitte HIER

 

 

Durch das System der partizipativen Finanzierung ist es möglich den Lernpfad finanziell so gering wie möglich zu halten. Ohne diese Elemente wären es maximaler Teilnehmeranzahl von 20 ca. 3.400€ pro Person (max. 25 TN = mind. 2.720€).

Immernoch äußerst preiswert für eine derart umfangreiche Weiterbildung.

Ich selbst habe für eine meiner Weiterbildungen, sie umfasste 16 Tage, 2.500€ (inkl. Unterkunft & Verpflegung) gezahlt. Dies ist keine Seltenheit! Nebenbei: Das wären im Dreisatz für die 77 Tage unstemmbare 12.000€ pro Kopf.

 

Versteht mich bitte nicht falsch! Ich strebe kein Dumping an!

Ich möchte wichtiges und unentbehrliches Wissen durch geringere finanzielle Hürden mehr Menschen zugänglich machen. Und der Wissens-Exklusivität durch höhere Zahlungskraft entgegenwirken, um unsere Lern- und Lehrinhalte möglichst authentisch in der Welt zu integrieren.

Mein Gestaltungs- sowie Lernanliegen ist es eine Win-Win-Win Situation zu kreieren, in der alle Beteiligten manigfaltig erntereich belohnt werden können.

 

 

Änderungen sind vorbehalten.