Kreis der Lernlinge

Den Lernpfad der Wildgestaltung beschreiten bis zu 25 Lernlinge.

 

Die Lernlinge des diesjährigen Jahrpfads werden sein:

 

 

Ich heiße Jasmin und habe Psychologie studiert.

Seit einigen Jahren arbeite ich in der wissenschaftlichen Forschung, vor allem um Antworten auf die Frage zu finden, wie wir uns gesellschaftlich verändern können um zukunftsfähig zu produzieren und konsumieren. Dazu beschäftige ich mich zur Zeit vor allem mit den Eigenschaften von gemeinwohlorientierten Unternehmen.

Glücklich machen mich zudem tanzen, draußen sein und gutes Essen. Ich freue mich darauf im vielfältigen Programm der Wildgestaltung viel Zeit unter freiem Himmel zu verbringen und dabei Neues zu erlernen!

 

 

 

Hallo Ich bin Shan Metz

Ich bin Mama von zwei tollen Jungs, Tischlerin, Ingenieurin für Umwelttechnik, Künstlerin.

Derzeit nutze ich das bedingte Grundeinkommen um meinem Verein für nachhaltige Lebenskultur auf die Füße zu helfen, mit dem ich Flächen aus der ökonomischen Nutzung holen und mit Hilfe der Permakultur wieder in artenreiche Biotope verwandeln möchte

Anfang des Jahres haben wir ein 2,2 ha großes Stück Land erworben auf dem wir ein Modellprojekt starten – Freiwald.

 

 

 

Hallo.
Ich bin Isabel.
Allgemein gerne in Bewegung.
Inner- und außerkörperlich.
Durch die ganze Welt.
Dabei begegne ich mir gerne.
Inner- und außerkörperlich.
In der ganzen Welt.
 
Meine Zeit wird erfüllt durch das Massieren, Meditieren
und Musizieren und dem Widmen der Aufmerksamkeit in die Natur.
Ich bin sehr gespannt auf mehr Wildgestaltung in meinem Leben. 

 

 

 

Mein Name ist Gerriet Schwen.
Mich faszinieren Möglichkeiten sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit. Langfristig möchte ich einen Raum für innere und äußere Entwicklung gestalten und dort mit Menschen an einem Ort zusammen leben und arbeiten.
Die letzten Jahre habe ich in Bauwagen und Jurte gelebt und mich in einem einfachen Leben und der Konzentration auf das Wesentliche geübt. In diesem naturnahen Umfeld mit Garten und Bienen habe ich zunächst Architektur studiert und schließe nun das zweite Studium der Kulturreflexion ab. Dabei habe ich mich besonders mit Philosophie, Meditation und Autoren wie Ken Wilber beschäftigt. Parallel habe ich an einer Ausbildung in TZI – Themenzentrierte Interaktion – teilgenommen, einem Programm, um wirksame Gruppenarbeit zu unterstützen. Zur Zeit beschäftigen mich im Kontext des Sozialen vor allem Ideen von Frédéric Laloux und Otto Scharmer. Parallel bin ich etwas in die Geomantie eingetaucht und plane im kommenden Jahr verschiedene Veranstaltungen mit Wolfgang Tiller.
Parallel dazu freue ich mich riesig auf den Lernpfad der Wildgestaltung! Darin scheinen mir die zentralen Aspekte für eine attraktive Zukunft Raum zu finden.
Beruflich stelle ich mir vor, Menschen einzeln und in Gruppen in ihren Prozessen der materiellen sowie sozialen Transformation zu unterstützen, womit sich der Kreis kreativer Gestaltung durch Architektur, die materielle Räume schafft, auf der Meta-Ebene der sozialen Qualität wieder schließt.

 

 

Hey, ich bin Linus.
Seit einigen Jahren tingel ich durch die Gegenden und mache das, was mich findet. Dabei durfte ich jede Menge lernen, lernen, lernen. Über Menschen, Holz, das Kochen, die Liebe, über das draussen leben, über mich selbst und meine Grundbedürfnisse.
Wieder eine konkretere Aufgabe zu haben und Verantwortung für mich zu übernehmen fühlt sich irgendwie neu und wild an.
Mein Interesse neigt sich immer mehr dem handwerklichen, ursprünglichen Tätig sein, zu.
 
Gemeinsam sein und werden in der Natur, das wünsch ich mir.

 

 

Mein Name ist Christoph,
ich bin Informatiker und wohne im Schwarzwald oberhalb von Baden-Baden auf 1000 m Höhe in einer kleinen Siedlung von paar Häusern. Hier kennt eigentlich jeder jeden und es hilft auch jeder jedem. Mit anderen teilen wird hier als Normalität gelebt. 
 
Siedlungstreffpunkt ist die Gastwirtschaft nebenan. Treffpunkt in unserer Gemeinschaft (Stiftung Paradiesbau) ist die Gemeinschaftsküche, in der man sich (auch bei eigener Küche in der Wohnung), mit den anderen täglich trifft, bespricht, gemeinsam kocht, abends Karten spielt usw. Wir haben ein kleines Gemeinschaftsbüro und demnächst wird es ein kleines Kino geben. Neben den Gemeinschaftsräumen, hat jeder seine eigene Wohnung und es gibt auch Gästezimmer für Besucher. Das Wasser kommt aus den eigenen Quellen. Geheizt und gekocht wird mit Holz, sowohl zentral, als auch dezentral in den Wohnungen. Das Abwasser geht in die eigene Kläranlage. Wir leben also abgesehen vom Strom weitestgehend autark. 
 
Montag bis Mittwoch arbeite ich im Tal südlich von Freiburg als Abteilungsleiter für Industriebremsen. Die 2. Hälfte der Woche gibt es dann viel Arbeit in der Stiftung.
 
Ich gehe gerne raus in die Natur, sportlich genauso wie zum Sammeln oder einfach zur Erholung. Im Lernpfad möchte ich etwas über gemeinschaftliches Denken und Handeln dazulernen, aber auch genauso mein Wissen, Erfahrungen und Fähigkeiten weitergeben. Da ich bei uns die Bio-Lebensmittel organisiere und wir große Überschüsse haben, werde ich mit Melina zusammen ein Foodsharing für die Module organisieren.

 

 

Ihr Lieben, ich bin Henriette, genannt Heni. 

Gemeinsam mit anderen über alternative, ökologische, solidarische … Konzepte zu lernen,sich auszutauschen, Ideen und Visionen zu teilen und in Aktion zu kommen, ist auf was ich mich sehr freue.
Ich glaube, dass das nächste Jahr für jede und jeden von uns, ob Lernling, Mentor*in, Organisator*in, Unterstützer*in eine Inspiration und ein Wichtiger Teil des individuellen und gemeinsamen Weges sein wird.Ich bin Mitbegründerin der Lebensgemeinschaft und MietshäuserSyndikat Projektes Mittlere Mühle in Tengen im Hegau. Meine Vision ist es einen Ort für Gemeinschaft, zusammen leben und gestalten, für Solidarität gegenüber sich und anderen, für Gesundheit, Ideen, Kreativität und als Lern- und Experimentierfeld zu gestalten. Ein Ort an welchem Menschen sich begegnen, aktiv sein und sich ausruhen können.
Seit Jahren fühle ich mich der Einfachheit, des Lebens verbunden. Reiste viel, durfte vielen/m begegnen und unterschiedlichste Erfahrungen sammeln.
Ich bin Betriebswirtin, Erzieherin, Naturpädagogin, Mutter, Mensch…
 
 
 

Ronja

Sie wuchs mit jedem Tag und begann allmählich, die Welt um sich herum zu erforschen.

Lange glaubte sie, die große Steinhalle sei die ganze Welt. Und dort fühlte sie sich wohl, dort saß sie so geborgen. Ronja gefiel es, wenn die Räuber abends vor dem Feuer sangen. Das Feuer ging empor in freudigen Gestalten, aus der dunklen Wiege, wo es schlief, und seine Flamme steigt und fällt, und bricht sich und umschlingt sich freudig wieder, bis ihr Stoff

verzehrt ist, nun raucht und ringt sie und erlischt; was übrig ist, ist Asche. So geht’s mit uns. Es kann nichts wachsen und nichts so tief vergehen, wie der Mensch. Und Ronja ging. Wie hatte sie nur denken können, dass die große Steinhalle die ganze Welt sei? Nicht einmal der hohe Mattisberg war die ganze Welt, nein, die Welt war viel größer.

Wenn wir die Welt anschauen und wenn wir sie hören, dann haben wir den Eindruck, dass sie da draußen ist und dass sie real ist. Wenn wir die Welt mit unserem Willen erkennen, dann wissen wir, dass sie gar nicht so sehr »da draußen« oder »real« ist, wie wir glauben (Castañeda).

Sie war so, dass einem der Atem stockte. Es war kaum zu glauben – wahr und wahrhaftig, es gab große Bäume und große Gewässer, und alles war voller Leben, musste man da nicht lachen! Heilige Natur! Du bist dieselbe in und außer mir. Sie folgte dem Pfad geradewegs hinein in den wildesten Wald und kam zum Weiher. Was ist der Mensch? Wie kommt es, dass so etwas in der Welt ist, das wie ein Chaos, gährt, oder modert, wie ein fauler Baum, und nie zu einer Reife gedeiht? Zu den Pflanzen spricht er: ich war auch einmal wie ihr! Und zu den reinen Sternen: ich will werden, wie ihr, in einer anderen Welt! Inzwischen bricht er auseinander und treibt hin und wieder seine Künste mit sich selbst. O ihr Armen, die ihr das fühlt, die ihr auch nicht sprechen möchtet von menschlicher Bestimmung, die ihr auch so durch und durch ergriffen seid vom Nichts, das über uns waltet, so gründlich einseht, dass wir geboren werden für Nichts, dass wir lieben ein Nichts, glauben an Nichts, uns abarbeiten für Nichts, um mälig überzugehen ins Nichts.

Doch wenn ich also auf der Ebene totaler Authentizität erkannt habe, dass der Mensch ein Wesen ist, bei dem die Existenz der Essenz vorausgeht, dass er ein freies Wesen ist, das unter den verschiedensten Umständen nur seine Freiheit wollen kann, habe ich gleichzeitig erkannt, dass ich nur die Freiheit der anderen wollen kann (Sartre).

Dass man werden kann, wie die Kinder, dass noch die goldne Zeit der Unschuld wiederkehrt, die Zeit des Friedens und der Freiheit, dass doch eine Freude ist, eine Ruhestätte auf Erden!

Und dann brach der Frühling wie ein Jubelschrei über die Wälder und der Fluss brauste und schäumte mit allen seinen Strudeln und Wirbeln und sang ein wildes Frühlingslied, das nie verstummte. Und endlich konnte auch Ronja wieder in ihren Wald, nach dem sie sich so sehr gesehnt hatte. Der Frühling ist neu, aber er ist, wie er immer war (πάντα ῥεῖ).

Der Mensch, der nicht wenigstens im Leben einmal volle lautre Schönheit in sich fühlte, wenn in ihm die Kräfte seines Wesens, wie die Farben am Irisbogen, in einander spielten, der nie erfuhr, wie nur in Stunden der Begeisterung alles innigst übereinstimmt, der Mensch wird nicht einmal ein philosophischer Zweifler werden. Leuchtet aber das Göttliche έν διαφέρειν έαυτώ, das Ideal der Schönheit, der strebenden Vernunft, so fordert sie nicht blind, und weiß, warum, wozu sie fordert.

Die bleibende Aufgabe des Philosophierens ist: eigentlich Mensch werden dadurch, dass wir des Seins innewerden. Jederzeit ist das Ziel die Unabhängigkeit des Menschen zu gewinnen. Er gewinnt sie durch Bezug auf das eigentliche Sein. Er gewinnt die Unabhängigkeit von allem, was in der der Welt vorkommt, durch die Tiefe der Gebundenheit an die Transzendenz und die in ihr offenbar werdende Unbedingtheit der Liebe, die aus ihrer Vernunft unendlich aufgeschlossen sieht, was ist und in den Realitäten der Welt die Chiffern der Transzendenz zu lesen vermag (Jaspers).

Lasst uns gemeinsam ausbrechen und wildgestalten, basierend auf dem Bedürfnis, auf die Umwelt bezogen zu sein, ihr Interesse, Liebe und Solidarität entgegenzubringen, mit der Bereitschaft, alle Formen des Habens aufzugeben, um ganz zu sein (Fromm).

Und Ronja schrie, gellend wie ein Vogel, es war ein Jubelschrei, den man weithin über den Wald hörte. (Lindgren) (Hölderlin)

 

Literaturverzeichnis

Castañeda, Carlos. Eine andere Wirklichkeit. Neue Gespräche mit Don Juan. Fischer , 1973.

Fromm, Erich. Haben oder Sein. München: dtv, 1979.

Hölderlin, Friedrich. Hyperion . Zürich: Rhein-Verlag A.G., 1941.

Jaspers, Karl. Einführung in die Philosophie. München: R. Piper & Co., 1971.

Lindgren, Astrid. Ronja Räubertochter. Hamburg: Friedrich Oetinger, 1982.

Sartre, Jean-Paul. Ist der Existenzialismus ist ein Humanismus? Zürich: Europa Verlag, 1947.

 
 
 
 

Der Eisvogel war mir ein Bote,
er begegnete mir am Tag
als ich manifestierte ihn zu beschreiten
diesen gestalterischen Pfad.
Er hat mich gerufen die Wildnis zu suchen!
Er gab mir sein Zeichen und ich stellte die Weichen.

Ich tauche ein in unbekannte Welten,
tat dies nicht selten.
Ich mauserte mein exotisches Gefieder,
und ließ das alte für ein neues nieder.

Schimmernder Wächter des Flusses,
in stillem, unberührtem Dasein

treffen wir unerwartet
unsere Wildnatur.

Pia.

 
 
 

Es macht mich froh so frei zu sein
Gedanken sind oft stark beschräkend

deswegen liebe ich es
wenn sie weichen und dem spüren
(das ist wenn man alles weiß)
platz machen

Greifen kann man mich wohl kaum
gerade wer das will dem gerinnt mein Wesen in seinem Griff
deshalb ist es gut und schön
ganz einfach nur das Sein zu sehn

Für mich ist es wichtig auch öfters mal allein zu sein
Damit ich wenn es so weit ist, den andern auch ich selbst sein kann

gern nehm ich alles so wie’s ist
solange ich mich nicht beschiss
sondern auch mal den mund auf mach
wenn mir die galle sonst erwacht

diese zeilen bitte ohne gewehr lesen
oh ja reimen macht so spaß
ich bin Ali und hab große Lust am Lernen
und am singen
und am werkeln
und am späße machen
und am leben
und lieben

 

 

In diese Reime-Reihe
reih ich mich gern ein,
denn in der Gruppe zu reimen
macht mehr Spaß als allein

ich kann es kaum erwarten
auf dem Lernling Pfad zu sein
denn Lachen Lernen Taten
ist des Lebens Sonnenschein

Wir denken und wir handeln
aus verschiedenster Intention
wie sich die am Ende bindet,
das sehen wir dann schon

eine Bande aus Wildfremden
hat Vertrauen in die Welt
wir wollen was verändern
gestalten wie es uns gefällt

habt ihr Bock und Laune
auf Gestaltung wild und frei?
dann unterstützt doch die Kampagne,
kommt mit zur Wildgestalterei

Marta

 

 

 

Marie

 „ …ich fühle diesen Drang in mir, der alle Grenzen überschreitet und der doch auf der ganzen Erde in all deinen unterschiedlichen und einander bekämpfenden Geschöpfen etwas Gemeinsames entdeckt. Und über dieses Gemeinsame möchte ich sprechen, mit einer sehr kleinen und leisen Stimme, aber unaufhörlich und überzeugend.“ (Etty Hillesum)

Ich bin Marie.  Ich habe die letzten achtzehn Monate ein FÖJ im ZEGG in Bad Belzig gemacht und mich zwischen Gartenarbeit und Gemeinschaftserleben bewegt. Nun führt mich mein Weg weiter…

Im Angesicht der globalen Situation interessiert mich besonders die Frage, wie wir uns in all den unterschiedlichen Projekten, Organisationen, Philosophien zusammenfinden und verbinden können. Ich habe Lust, viele verschiedene Menschen zu treffen und immer stärker dieses verbundene Gemeinsame zu erspüren, dass ich manchmal poetisch den guten Kern im Menschen nenne. Ich möchte Räume kreieren, die über unsere Persönlichkeiten hinausgehen und uns helfen, eine Heimat und Ruhe in uns zu finden, die uns keine Leiden, keine Kriege im Außen nehmen können.                                

Mein Motto so ungefähr:

In dieser globalen Krise gilt es, in uns miteinander ein waches, beseeltes Herz auszubilden.

 

 

 

Es gibt Tage, da möchte ich vor Wut schreien bis ich heiser bin.
Es gibt Tage, da möchte ich so lange weinen bis keine Tränen mehr da sind.
Es gibt Tage, da möchte ich keinem Menschen begegnen.

Das sind die Tage,an denen mich der Zustand dieser Erde, der Umgang der Menschen mit ihrem Lebensraum und der Umgang der Menschen miteinander, mein zeitweiser Umgang mit meinen Mitmenschen eingeschlossen, schier erdrückt.

Es gibt Tage, da möchte ich mich nur schütteln vor Lachen,
da möchte ich nur strahlen und lieben,
da möchte ich nur dankbar sein für alles was war, ist und kommt,
da möchte ich mir kein Urteil über andere erlauben,
da möchte ich nur tatkräftig Sinnvolles tun,
da möchte ich nur Schabernack treiben.

Das sind die Tage, an denen ich in meiner Kraft bin.
Das sind die Tage, an denen ich sehen kann, wie schön es ist, zu sein.

Ich bin.
Ich bin ein Mensch.
Ich bin Lena.

Die Wut, die Trauer und der Hass können mich manchmal ganz schön lahm legen.
Die Lebensfreude, die Liebe, die Kraft und die Dankbarkeit sind die Regungen in mir, die mich antreiben.
Sie treiben mich zum Beispiel an, nach Antworten auf folgende Fragen zu suchen:

Wie kann eine gesellschaftliche Transformation hin zu einer vielfältigen, lebenswerten und enkeltauglichen Welt gelingen?
Wie können Menschheit und Natur wieder miteinander verbunden ,wieder eins werden, wo doch der Lebensraum des Menschen die Natur ist und die Menschen erst mal natürlich sind, also ein Teil der Natur?
Welche Fähigkeiten braucht der Mensch in den Wirren des schnellen, unübersichtlichen bis undurchsichtigen 21. Jahrhunderts?
Kann ich selbst Antwort sein auf meine Fragen oder die Antworten, zumindest so gut ich kann, umsetzen und leben?
Als ich noch als Krankenschwester arbeitete, gab es Tage der Wut, der Tränen und des Menschenhasses weil ich inmitten des Treibens oft keine Antworten, keine Auswege finden konnte.
Als ich mich mehr und mehr verschiedenen Systemen entzog, handlungsautonomer wurde und erkannte, dass ich meine Fähigkeiten und Kräfte an undendlich vielen Stellen sinnvoll einsetzen kann, da flossen schon eher mal Freudentränen als Tränen der Trauer.
Als ich die Permakultur kennen lernte, verliebte ich mich in sie. Wir werden hoffentllich bis an mein Lebensende gemeinsame Sache machen, sie und ich…
Als ich vom Lernpfad und dem wilden Gestalten vernahm, überkam mich ein wohliges Kribbeln !

Kann ich hier weitere Antworten finden?
Mein Netztwerk erweitern?
Meine Fähigkeiten vertiefen?
Ideen für gesellschaftliche Transformationen gewinnen und diese in die Welt hinaus tragen?
Lernen, wie man in Systemen fruchtbare Samen der Veränderung sät?
Kann ich hier einfach so sein wie ich bin?
Was auch immer der Lernpfad für uns bereit hält, ich bin jetzt hier und gehe auch so schnell nicht wieder weg. Nicht umsonst habe ich mir diesen ganzen Text aus den Fingern gesogen 😉

In Vorfreude darauf, den Worten Taten folgen zu lassen und wild zu gestalten,
Lena

 

 

 

(weitere folgen)