Der Lernpfad zum/zur Wildgestalter*in

der erste Pfad

 

 

Der Lernpfad ist der erste der insgesamt acht „Pfade zur Wildgestaltung“ und somit ein Einstieg in einen komplexen und weitreichenden Kosmos eines neuen Bildungssystems.

Du verpflichtest dich mit der Anmeldung zum Lernpfad nicht dazu, die anderen Weiterbildungsjahre zu  gehen. Jedes Jahr der „Pfade zur Wildgestaltung“ ist in sich abgeschlossen. Und jedes Jahr verkörpert  deinen eigenen Lernweg, den du nach deinem Ermessen selbst zusammenstellen und wild gestalten darfst und kannst.

 

 

 

 

 

Auf dem Lernpfad werden dir erste Einblicke in eine ganze Reihe von Themenbereichen geboten, die sich sehr gut ergänzen, gegenseitig befruchten und zusammen eine holistischere Sicht auf Materie, Bewusstsein und das Namenlose schenken können.

Dazu zählen: Permakultur, Wildnispädagogik, (Food)sharing, Flake, Selbstorganisation, Soziokratie,  (altes) Handwerk, Gemeinwohlökonomie, Campleben, Kommunikation, Aktivismus, Tiefenökologie, Humus-Festivals und Wissensweitergabe.

 

 

All diese Bereiche werden auf den Modulen zumeist für Neueinsteiger*innen, also als Basiskurse, angeboten. Vorwissen ist dementsprechend nicht notwendig.

 

 

Aus all dem pickst du dir die Rosinen, erstellst dir deinen Werkzeugkoffer und machst dich mit bis zu 24 anderen Lernlingen gemeinsam auf die Reise durch Deutschland.

Doch sei gewarnt! Das Jahr kann es in sich haben.
Dadurch, dass der Lernpfad auf Selbstorganisation basiert, erfordert er deine stetige Eigeninitiative.

Im Gegensatz zu sonstigen Bildungssystemen, in denen wir uns mit Informationen berieseln lassen können, ohne selbst großartig einen Finger krumm machen zu müssen, kommt es beim Lernpfad darauf an, dass jede*r ihre/ seine Fähigkeiten, Impulse und ihr / sein Wissen mit einbringt.

Doch keine Angst, wir lernen Methoden kennen, wie wir uns als Gruppe gut koordinieren, kommunizieren  und einen vertrauensvollen Raum schaffen können, in dem das Sein, Leben, Lernen, Lehren und Spielen unsere gemeinsame Zeit ausmachen werden.

 

 

 

 

Insgesamt werden rund 68.000€ benötigt.

Davon gehen innerhalb der nächsten 18 Monate (Sep ’19 – Feb‘ 21):

  • rund 28.000€ an die Verwaltung und Orga (darunter fallen Lernpfad-Design, Konzeption, Redaktion, Verwaltung, Termine, Homepagepflege, Betreuung der Teilnehmenden, Bereitschaftsdienst, Telefonkonferenzen, Organisation und Koordination der Mentoren, Modulvorbereitungen, Orte, Infrastruktur, Materialien, …)
  • rund 30.000 an die ca. 20 Mentoren (darunter fallen Modulvorbereitungen, Fahrten, Unterkunft, Verpflegung, Materialien, Unterrichtshonorare,…)
  • rund 10.000€ für Lebensmittel und Verbrauchsgüter (Wasser, Holz, Gas, …)

 

 

Die Eigenanteile

 

Finanzierung der Orga und Verwaltung

Nach Selbsteinschätzung zahlst du für den gesamten Lernpfad, also das Komplettpaket aller Module, insgesamt zwischen 900€ und 1.800€ (zzgl. 19% MWSt). Welche Module du dann besuchst und welche nicht, sind deine Entscheidung. Den genauen Betrag legst du für dich in deinem Weiterbildungsvertrag fest. Mit der Anmeldung zahlst du eine Anzahlung des Betrags und es steht dir frei den Rest in monatlichen Raten zu zahlen.

***Am Beispiel von 1.300€.
300€ Anzahlung bei verbindlicher Anmeldung
1.000€ Restbetrag in monatlichen Raten zahlbar (12 Monate Laufzeit ca. 83€ pro Monat)***

 

Finanzierung der Dienstleistung des „Kochens“ durch die Küchenspenden

Am letzten Tag jedes Moduls findet ein Spendenspiel statt, welches die Lernlinge selbst organisieren (Spendenspiele können ganz unterschiedlich ausfallen). Es dient dazu die Dienstleistung des Kochens durch den Koch oder die Köchin monetär zu wertschätzen (Lebensmittel und Kochequipment werden über andere Wege finanziert).

Alle Teilnehmenden an dem Modul sind dazu angehalten, nach Selbsteinschätzung zwischen 0 und X € an die Köchin / den Koch spenden. 

 

 

Die partizipative Finanzierung

Finanzierung der Mentorenhonorare, Lebensmittel und Verbrauchsgüter

2/3 der Weiterbildungskosten, etwa 40.000€, werden von euch als ein gemeinsames Projekt verstanden, organisiert und erwirtschaftet.

Dazu stehen euch verschiedenste Möglichkeiten offen.
 
Beispielsweise bediente sich der „Lernpfad 2019“ dem persönlichen und online-fundraising, dem Schreiben von Förderanträgen,
Organisieren von Küfas, Pizza- und Solipartys und dem foodsharing.
In dieser Hinsicht ist der Pfad für euch als 2. Generation bereits etwas ausgetretener als noch im Jahr zuvor
und ihr könnt auf eine Vielzahl von Erfahrungen und Vorlagen zurückgreifen.
 
Unterschätzt dieses Projekt nicht, es fordert Aufmerksamkeit, Engagement, Mut und Pflege,
doch wenn ihr an einem Strang zieht und motiviert seid, werdet ihr es gut schaffen.
Von den gesammelten Geldern bezahlt ihr anschließend die Honorare der Mentoren, die Lebensmittel und Verbrauchsgüter.
Wie und wo ihr die Gelder sammelt, verwaltet und wie ihr sie auszahlt, obliegt ganz allein euch.
Bedenkt, dass es sein kann, dass Module angesagt werden können, wenn die nötigen Beträge nicht zusammenkommen.
 
Dass 40.000€ in einem Jahr für 20 Leute keine unüberwindbare Hürde darstellen,
kann dieses Bild verdeutlichen:
40.000€ / 20 Menschen
= 2.000 pro Person / 12 Monate
= 167€ pro Person pro Monat / 4 Wochen
= 42€ pro Person pro Woche / 7 Tage
= 6€ pro Person pro Tag / 6 Menschen = 1€
 
Wenn also jede*r von euch pro Tag von 6 Menschen 1€ als Spende für den Lernpfad erhalten würde, wären die 40.000€ drin.
Ich weiß, dass ist etwas theoretisch, doch ihr werdet nicht umhin kommen auch auf diese Weise aktiv zu werden.
Erweitern lässt sich das Spendensammeln noch durch die oben erwähnten Methoden.

Und keine Angst, dass es gut möglich ist, hat der Lernpfadjahrgang 2019 gezeigt.

Wer noch genauer in die Aufdröselung der Ausgabenkalkulation der einzelnen Module einsteigen möchte. Klicke bitte HIER
 
Durch das System der partizipativen Finanzierung ist es möglich den Lernpfad finanziell so gering wie möglich zu halten.
Ohne diese Elemente wären es maximaler Teilnehmeranzahl von 20 ca. 3.400€ pro Person (max. 25 TN = mind. 2.720€).
Immernoch äußerst preiswert für eine derart umfangreiche Weiterbildung.
Ich selbst habe für eine meiner Weiterbildungen, sie umfasste 16 Tage, 2.500€ (inkl. Unterkunft & Verpflegung) gezahlt.
Dies ist keine Seltenheit!
Nebenbei: Das wären im Dreisatz für die 77 Tage unstemmbare 12.000€ pro Kopf.
 
Versteht mich bitte nicht falsch! Ich strebe kein Dumping an!
Ich möchte wichtiges und unentbehrliches Wissen durch geringere finanzielle Hürden mehr Menschen zugänglich machen.
Und der Wissens-Exklusivität durch höhere Zahlungskraft entgegenwirken,
um unsere Lern- und Lehrinhalte möglichst authentisch in der Welt zu integrieren.
Mein Gestaltungs- sowie Lernanliegen ist es eine Win-Win-Win Situation zu kreieren,
in der alle Beteiligten manigfaltig erntereich belohnt werden können.    
 
Änderungen sind vorbehalten.
 
 
 
 
 
 
 
Kinder, Hunde und andere Tiere sind auf dem Lernpfad herzlich willkommen!
In der Teilnahme von Kindern und Tieren liegen große Chancen auf Diversität, auf die wir in der Erwachsenenbildung nahezu immer verzichten. Die Anwesenheit von besonders jungen und
älteren Menschen sowie Tieren sorgt durch ihre natürliche Ganzheitlichkeit für eine Stärkung der Gruppenkultur.
Außerdem können so auch Eltern oder Tierbegleitete teilnehmen, die gewöhnlich von Bildungsangeboten ausgeschlossen werden, weil sie ihre Kinder oder Tiere nicht mitbringen dürfen.
Wir haben keine bezahlte Kinderbetreuung, in die wir unsere Kinder während der Modulzeiten geben können.
Das heißt, wenn wir Kinder und Tiere auf dem Pfad inkludieren möchten, liegt es an jedem Individuum, Kontakt und Beziehung zu den kleineren Wesen unter uns aufzubauen.
 
 
 
 
 

 
 
Ich empfehle als Erweiterung des Lernpfads wärmstens die Teilnahme an mindestens einem Humus-Festival.
Diese Festivals entstammen ebenfalls meiner Feder und sind, wenn man so will, eine Vorstufe des Lernpfads.
Es handelt sich dabei um 8-tägige, selbstorganisierte Workshop- und Campleben-Festivals mit Permakultur, Wildnispädagogik und Foodsharing als Kernelemente.

Der Teilnahmebeitrag für dieses 8-tägige Spektakel beläuft sich auf 30€ bis 70€ (nach Selbsteinschätzung), welchen ihr selbst tragt.

***Wann und wo Humus-Festivals stattfinden, erfahrt ihr frühstens im Ende Februar ’19 nach dem jährlichen „Humus-Vorfrühlings-Thing“***
 
 
 
 
 
 
In Planung ist es, 2020 einen 75 – 90-minütigen Programmkino-Dokumentarfilm über „alternative Bildungswege“ auf dem Schauplatz „Lern- und Lehrpfad“ zu drehen.
Das grobe Konzept ist es, Profile von circa 6 Menschen (des Lernpfads, Lehrpfads, sowohl Mentoren) über das Jahr zu erstellen.
Das heißt, sie mit der Kamera immer wieder zu begleiten und ihren Entwicklungs- oder Lernprozess darzustellen. Auf den Modulen, auf dem Weg dahin oder auch zu Hause.
Falls ihr euch vorstellen könnt, bei dem Projekt als „Profil“ begleitet und dargestellt zu werden oder in irgendeiner anderen Weise hilfreich oder unterstützend tätig zu sein, meldet euch bitte im Büro.
Für den Lernpfad 2020 sind zugunsten des Drehs 5 Plätze reserviert. 4 Plätze für Menschen, die von der Kamera begleitet werden möchten und 1 Platz für eine*n Kameramann/-frau, die den Lernpfad als Lernling mit Spezialaufgabe geht. Als Entlohnung dieser Spezialaufgabe entfällt für ihn / sie der Eigenanteil.
 
 
 
 
 
 
 
 

Auf dem Abschluss-Modul erhältst du den hauseigenen Lernpfad-Brief mit integriertem 72h Permakultur–Design-Kurs Zertifikat. Dieses Zertifikat ist international anerkannt und trägt das Logo der Permakultur Akademie Berlin, an der ich 2017 mein „diploma in applied permaculture design“ erhalten habe und seit Anfang 2019 Tutor bin.
Der Permakultur Design Kurs ist der Grundlagenkurs für alle, die sich intensiver mit Permakulturgestaltung beschäftigen möchten. Er gilt nach fast 40 Jahren noch immer als die Basis im Permakulturdesign und wird weltweit angeboten. Das Curriculum orientiert sich am „Designers Manual“ von Bill Mollison.
Mit diesem Zertifikat kannst du, wenn du magst, direkt in das Dipl. Permakultur Design Studium
an der Permakultur Akademie Berlin einsteigen.

 
 
Wer die Weiterbildung fortführen möchte, begibt sich auf den anschließenden einjährigen „Lehrpfad zum / zur Wildgestalter*in“,
bei dem es vor allem um „Wildnispädagogik“ und „Wissensweitergabe“ geht.
Bist du auch den Lehrpfad bis zum Ende gegangen,
erhältst du den hauseigenen Lehrpfad-Brief mit dem integrierten Zertifikat über die „einjährige Wildnispädagogik-Ausbildung“.
Diese setzt sich bei uns nämlich aus Lern- und Lehrpfad, also zwei Jahren zusammen.
Die einjährige Wildnispädagogik-Ausbildung qualifiziert die Teilnehmer*innen dazu,
als Wildnispädagogen professionelle natur- und wildnispädagogische Angebote für Kinder, Jugendliche
und Erwachsene jeden Alters planen und durchführen zu können.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Zur Anmeldung

 

LAURITZ HEINSCH
für Rückfragen zu
Allgemeinem, Teilnehmen, Unterstützung, Finanzen, Technik…

Tel.: +49 (0) 176 395 030 34
(MI 10 – 18 Uhr)

Mail: info@wildgestaltung.de

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