Der Lehrpfad zum/zur Wildgestalter*in

der zweite Pfad

 

 

Der Lehrpfad ist der zweite der insgesamt acht „Pfade zur Wildgestaltung“.
Er ist eine Ergänzung zum Lernpfad und bildet mit ihm eine geschlossene Einheit.
Du hast nicht nur die Chance, die für dich interessantesten Module des Lernpfads erneut zu besuchen, sondern auch deine Rolle in dem Ganzen zu erforschen, zu entwickeln und zu wandeln.

Des Weiteren finden 6 Module rund um den Themenbereich der „Wildnispädagogik“ statt.

Zum kommenden Lehrpfad

 

 

 


 

Auf dem Lehrpfad widmen wir uns dem „coyote teaching“ bzw. „art of mentoring“ und der Wissensweitergabe, Vogelsprache, Erlebnispädagogik, Outdoor-Erste Hife, Visionssuche, dem Campleben, Fährtenlesen und Tarnen.

Die 6 eigenen Module des Lehrpfads finden zwischen kommendem März 2020 und Januar des Folgejahres statt.
Zusätzlich ist es vorgesehen, dass jeder Lehrling auf mindestens 3 Modulen des neuen Lernpfad-Jahrgangs hospitiert.
In den meisten Fällen sind die Module beider Jahrgänge mindestens 6-tägig und finden im Abstand von 2 und 4 Wochen statt. Es gibt keine parallel stattfinden Module der beiden Jahrgänge.
Die genauen Termine findest du hier.

 

 

All diese Bereiche werden auf den Modulen zumeist für Neueinsteiger*innen, also als Basiskurse, angeboten.

Vorwissen ist dementsprechend nicht notwendig.

 

 

 

Aus all dem pickst du dir die Rosinen, erstellst dir deinen Werkzeugkoffer und machst dich mit bis zu 14 anderen Lehrlingen erneut gemeinsam auf die Reise durch Deutschland.

Doch sei gewarnt! Das Jahr kann es wieder in sich haben.
Dadurch, dass der Lehrpfad, wie auch schon der Lernpfad, auf Selbstorganisation basiert, erfordert er deine stetige Eigeninitiative.

 

Auf jedem Modul des Lernpfads können bis zu 4 Lehrlinge hospitieren.

 

 

Eure Rolle wird sich enorm wandeln, dadurch, dass ihr vieles von dem, was die Lernlinge gerade erleben bereits durchlebt habt.

Und selbst wenn dies einmal nicht der Fall sein sollte, werden die Lernlinge euch dennoch als erfahrener innerhalb dieses Kosmos betrachten.


Es ist eine spannende Erfahrung, innerhalb eines Systems so schnell einen derartigen Rollenwechsel zu erleben, annehmen zu lernen und verantwortungsbewusst damit umzugehen.
Eure Haltung wird in der Gesamtdynamik der Gruppe eine höhere Gewichtung haben.
Welchen Stil ihr beim „Begleiten“ und „Lehren“ wählt, dass werden wir hoffentlich in dem Jahr herausfinden und verfeinern können.
Eine Hospitation bedeutet also, dass ihr auf den Modulen mehr Verantwortung übernehmt als noch im Jahr zuvor.

 

Dazu zählen drei Tätigkeitsbereiche:

  1. Die Unterstützung der Mentoris auf den Modulen, beispielsweise im Raumhalten, Moderieren, den flüssigen Ablauf gewähren, auf Stimmungen achten und aufmerksam machen, Inputs geben, …
  2. Die direkte Begleitung der Lernlinge und Banden.
    Gebt nach Möglichkeit eure Erfahrungen vom Lernpfad, nach den Methoden des „coyote teaching“, „art of mentoring“ und Wildnispädagogik, an die Lernlinge weiter.
    Spielt damit herum, übt und unterstützt die Lernlinge in ihren Aufgaben der Selbstorganisation und des Fundraisings.
  3. Die Unterstützung der Organisation durch das Übernehmen des Auf- und Abbaus der Infrastruktur, des „Kochjobs“, der Transporte, …

 

 

 

 

 

Die gesamten Kosten des Lehrpfads werden sich maximal auf etwa 33.000€ belaufen.


Davon sind ungefähr die eine Hälfte für die Module und die dort entstehenden Kosten und die andere Hälfte für meine Büro- und Organisationsarbeit im Zeitraum von September 2019 bis Februar 2021. (Falls ihr euch ähnlich gut organisiert wie die Lernlinge im letzten Jahr, ließen sich die Gesamtkosten sogar auf 28.000€ reduzieren)

 

 

 

 

Eigenanteil der Lehrlinge aus eigener Tasche

 

Eigenanteil für Orga und Verwaltung


Nach Selbsteinschätzung legt jeder Lehrling mit der verbindlichen Anmeldung zum Lehrpfad durch den Weiterbildungsvertrag einen Eigenanteil zwischen 900€ und 1.800€ (zzgl. 19% MWSt) fest.
Durch die Summe aller Eigenanteile soll meine Organisations- und Büroarbeit für ca. 18 Monate gedeckt werden. Eben von September 2019 (ja, meine Arbeit an dem Lehrpfadjahr hat schon angefangen) bis Februar 2021.

Das alles kennt ihr bereits aus dem Lernpfad.


Es gibt jedoch beim Lehrpfad folgende Besonderheit:
Pro Hospitation erhält jeder Lehrling aus den fundraisings des Lernpfad-Jahrgangs 300€.
Da zum Lehrpfad mindestens 3 Hospitationen gehören, erhaltet ihr in dem Jahr für eure Hospitationen auf den Lernpfad-Modulen den Mindestbetrag des Eigenanteils, nämlich 900€. Ihr verdient euren Eigenanteil auf dem Pfad durch das Lehrenlernen selbst und die Gesamtkosten des Lehrpfads reduzieren sich auf rund 21.000 €.

 


Eigenanteil Küchenspende

 

Die Küchenspenden entfallen auf dem Lehrpfad, da ihr selbst kochen werdet. Durch die geringe Teilnehmeranzahl ist der Aufwand und Zeitbedarf hierfür klein genug, sodass es einen Koch oder eine Köchin nicht mehr braucht.
Auf den Lernpfad-Modulen braucht es diese Dienstleistung allerdings nach wie vor. Wenn es für euch in Frage kommt, könnt ihr diesen Job gerne übernehmen.

 

 

Die Finanzierung durch die Lehrlinge als Gruppenprojekt

 

Wie im Abschnitt zum Eigenanteil erwähnt, finanziert sich meine Organisations- und Büroarbeit über die Eigenanteile.

Diese Kosten machen etwa 1/2 der gesamten Weiterbildungskosten aus.
Die Deckung der anderen Hälfte der Weiterbildungskosten wird von euch wieder als ein gemeinsames Projekt verstanden, organisiert und erwirtschaftet.

Hinter diesem Kostenanteil stecken diese drei Kostenbereiche:
Mentoris, Lebensmittel und Verbrauchsgüter wie Wasser, Holz, Gas, …
Grob überschlagen sind das auf dem Lehrpfad 2020 etwa 15.000€ (vlg. auf dem Lernpfad
2020 etwa 40.000€).

Wer noch genauer in die Aufdröselung der Ausgabenkalkulation der einzelnen Module einsteigen möchte. Klicke bitte HIER

 

 

 
 
 
 
Kinder, Hunde und andere Tiere sind auf dem Lernpfad herzlich willkommen!
In der Teilnahme von Kindern und Tieren liegen große Chancen auf Diversität, auf die wir in der Erwachsenenbildung nahezu immer verzichten. Die Anwesenheit von besonders jungen und
älteren Menschen sowie Tieren sorgt durch ihre natürliche Ganzheitlichkeit für eine Stärkung der Gruppenkultur.

Außerdem können so auch Eltern oder Tierbegleitete teilnehmen, die gewöhnlich von Bildungsangeboten ausgeschlossen werden, weil sie ihre Kinder oder Tiere nicht mitbringen dürfen.
Wir haben keine bezahlte Kinderbetreuung, in die wir unsere Kinder während der Modulzeiten geben können.
Das heißt, wenn wir Kinder und Tiere auf dem Pfad inkludieren möchten, liegt es an jedem Individuum, Kontakt und Beziehung zu den kleineren Wesen unter uns aufzubauen.
 
 
 
 
 

 
 
Ich empfehle als Erweiterung des Lernpfads wärmstens die Teilnahme an mindestens einem Humus-Festival.
Diese Festivals entstammen ebenfalls meiner Feder und sind, wenn man so will, eine Vorstufe des Lernpfads.
Es handelt sich dabei um 8-tägige, selbstorganisierte Workshop- und Campleben-Festivals mit Permakultur, Wildnispädagogik und Foodsharing als Kernelemente.
Der Teilnahmebeitrag für dieses 8-tägige Spektakel beläuft sich auf 30€ bis 70€ (nach Selbsteinschätzung), welchen ihr selbst tragt.
***Wann und wo Humus-Festivals stattfinden, erfahrt ihr frühstens im Ende Februar ’19 nach dem jährlichen „Humus-Vorfrühlings-Thing“***
 
 
 
 
 
 
 
In Planung ist es, 2020 einen 75 – 90-minütigen Programmkino-Dokumentarfilm über „alternative Bildungswege“ auf dem Schauplatz „Lern- und Lehrpfad“ zu drehen.
Das grobe Konzept ist es, Profile von circa 6 Menschen (des Lernpfads, Lehrpfads, sowohl Mentoren) über das Jahr zu erstellen.
Das heißt, sie mit der Kamera immer wieder über das Jahr zu begleiten und ihren Entwicklungs- oder Lernprozess darzustellen. Auf den Modulen, auf dem Weg dahin oder auch zu Hause.
Falls ihr euch vorstellen könnt, bei dem Projekt als „Profil“ begleitet und dargestellt zu werden oder in irgendeiner anderen Weise hilfreich oder unterstützend tätig zu sein, meldet euch bitte im Büro.
 
 
 
 
 
Sofern du die Lernpfad-Module: „Wildnispädagogik“ & „Tiefenökologie“ (Hospitationen zählen auch),
die Lehrpfad-Module: „Start-Modul & CoyoteTeaching I“, „CoyoteTeaching II & Vogelsprache“, „Kanutour“ & „Fährtenlesen“ besucht, sowie die Geschenke aus dem Lern- und Lehrpfad-Jahr vollständig ausgefüllt hast, erhältst du deinen Lehrpfad-Brief mit integriertem Zertifikat für die „einjährige Wildnispädagogik-Ausbildung“.
 
Die einjährige Wildnispädagogik-Ausbildung qualifiziert die Teilnehmer*innen dazu, als Wildnispädagogen professionelle natur- und wildnispädagogische Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters planen und durchführen zu können.

Wer die Weiterbildung fortführen möchte, begibt sich auf die anschließenden einjährigen „Gesellenpfade zum / zur Wildgestalter*in“.
Hier stehen euch zwei Pfade zur Verfügung. Sobald es genug Anmeldungen für einen der beiden
oder beide gibt, werden sie aktiviert.
 
 
 
 

 

Die Anmeldung läuft über 4 Schritte:

1. Voranmeldung: schreibe eine Mail an info@wildgestaltung.de und werde in die „Voranmeldeliste aufgenommen“

2. Weiterbildungs-Info-Handbuch: lies dir das WIH genau durch und melde dich kurz, sobald du es gelesen hast

3. Videokonferenz: Nimm mit anderen an einer Videokonferenz zum Kennenlernen und Fragenstellen teil

4. Weiterbildungsvertrag: Melde dich verbindlich mit dem Weiterbildungsvertrag an

 
 

LAURITZ HEINSCH
für Rückfragen zu
Allgemeinem, Teilnehmen, Unterstützung, Finanzen, Technik…

Tel.: +49 (0) 176 395 030 34
(MI 10 – 18 Uhr)

Mail: info@wildgestaltung.de

DU MÖCHTEST MIT UNS IN KONTAKT BLEIBEN?

Vorname oder ganzer Name:

E-Mail: