Gesellenpfad I
- Handwerk & Ernährung -

Der dritte Pfad

…wird 2021 das erste Mal stattfinden…

…steckt zur Zeit noch tief in Arbeit…

…die Voranmeldung ist bereits freigeschaltet…

Allgemeines

Der Gesellenpfad I – Handwerk und Ernährung – ist der dritte der insgesamt acht „Pfade zur Wildgestaltung”.

Auf diesem Pfad wirst du dich ein Jahr lang den Themen Handwerk, wie Schnitzen, Textilverarbeitung, Schmieden, Keramiken, Ernährung, wie Nahrungsanbau und Haltbarmachung von Lebensmitteln widmen.

 

Bei der Anmeldung bevorzugen wir Menschen, die:

– entweder bereits den Lern- oder Lehrpfad gegangen sind

– oder einen “72h-Permakultur-Design-Kurs” bei einem entsprechenden Anbieter absolviert haben

– oder eine “einjährige Wildnispädagogik-Weiterbildung” bei einem entsprechenden Anbieter absolviert haben

– oder unseren “21-Tage-Pfade-Kurs” absolvieren (Ende August 2020)

 

Du verpflichtest dich mit der Anmeldung zum “Gesellenpfad I – Handwerk & Ernährung”  nicht dazu, die anderen Weiterbildungsjahre zu gehen.

Jedes Jahr der „Pfade zur Wildgestaltung” ist in sich abgeschlossen.

Und jedes Jahr verkörpert deinen eigenen Lernweg, den du nach deinem Ermessen selbst zusammenstellen und wild gestalten darfst und kannst.

Der Gesellenpfad I umfasst 50 Seminartage (in 8 Modulen).

Zum Abschluss erhälst du den hauseigenen Gesellenpfad-Brief.

 

Worum es geht?

Der Fischer beispielsweise war abhängig von dem Bauern, der Flachs für seine Netze anbaute, vom Netzknüpfer, der seine Netze machte, vom Korbflechter, der Reusen anfertigte und vom Bootsbauer.
Der Bootsbauer wiederum war angewiesen auf den Schmied, der Anker, Ketten und ein Dutzend anderer Dinge für Boote anfertigte, vom Holzfäller, der das zum Bootsbau benötigte Holz fällte, vom Sägewerker, der es zu Brettern sägte, vom Ölmüller, der Leinöl presste, das das Holz schützt, von den Flachsspinnern und Webern, die das Leinen für das Segel herstellten, vom Segelmacher, der das Segel nähte, vom Seiler, der die Seile liefern konnte – und so weiter. All diese aufeinander angewiesenen Handwerker kannten sich wahrscheinlich. Jeder konnte zu seinem Lieferanten gehen und mit ihm genau besprechen, was er brauchte. Jeder von ihnen sah den Anfang und das Ende dessen, was er geschaffen hatte […]” – John Seymour, Vergessene Künste

Die Bewohner/innen der frühen Stammes- und Dorfgemeinschaften konnten als Netzwerk der Selbstversorgung betrachtet werden. Fast jegliche Güter für den täglichen Gebrauch konnten mit einfachsten Techniken in der direkten Umwelt erzeugt und verarbeitet werden: Nahrung, Kleidung, Werkzeug, Einrichtung. Der Wald lieferte dem Menschen den Lebensunterhalt – Beeren, Wurzeln, Pilze, Fleisch – und das Holz für Werkzeuge. Die natürlichen Kräfte des Waldes waren stärker als die Möglichkeiten des Menschen, das Ausbreiten dessen einzugrenzen. Stets wurden die Ackerböden wieder vom Wald überwuchert. Hier ist ein wesentlicher Faktor für die Entwicklung des Handwerks zu erkennen: der ständige Transformations- und Anpassungsprozess an die jeweiligen Umstände und gesellschaftlichen Bedürfnisse. Das Handwerk gehörte neben der agrarischen Produktion zu den ursprünglichsten, geschichtsübergreifenden und geschichtsgestaltenden Ausdrucksformen der Menschheit. Zu den ganz frühen Handwerkssparten werden hier das Schmiedehandwerk, Töpferhandwerk, die Holzverarbeitung und das Webehandwerk gezählt. Ein Ziel des Gesellenpfades ist hier viele dieser Handwerkskünste zu entmystifizieren und zugänglich zu machen, um dadurch mehr Autonomie, Selbstentfaltung und Individualität zu erlangen. Bei der Betrachtung dieser neuen alten Handwerkskultur zeigt sich eine Lebensweise, in der eine nachhaltige Beziehung zur Natur im Mittelpunkt steht. Gerade mit der zunehmenden und immer komplexer werdenden Automatisierung von Produkten des täglichen Lebens kann uns das ausüben von alten Handwerkskünsten dabei helfen, ein besseres Verständnis zu unserer direkten Umgebung zu schaffen. Die eigene Verwendung und Herstellung von Holzgeräten beispielsweise geht schonender mit dem Material Holz um, als die industrialisierte Holzbearbeitung, in der es so gut wie keine Beziehung mehr zwischen Verarbeiter/in und dem Baum gibt.

„Wenn Haushalt und Handwerk nicht mehr als unmodern gelten, sondern Gärtnern, Einkochen, Stricken, Bauen als Avantgarde, wenn schließlich als öffentlich reklamierbares Kriterium für Lebensqualität gilt, dass man Dinge selber herstellen kann bzw. herzustellen weiß, wenn Dinge länger genutzt werden und aus Wohlstandsmüll Gebrauchsgüter werden, hat das womöglich weitreichende gesellschaftliche Folgen.” – Stadt der Commonisten – Neue urbane Räume des Do it yourself

Schwerpunkte & Ablauf

Modul 1: Holzverarbeitung mit einfachen Handwerkzeugen – mit Schwerpunkt auf Stuhlbau und Nutzgegentständen

Modul 2: Märchen erzählen und urkeramischer Grundkurs in historischer Stätte

Modul 3: verschiedene Lehmbauarbeiten

Modul 4: Anbau von Lebensmitteln

Modul 5: Holzverbindungen aus der Zimmerei/ Tischlerei / Einführung ins Schmiedehandwerk

Modul 6: Herstellung von Webkonstruktion und Garn zum Weben von einfachen Textilien

Modul 7: Lebensmittel haltbarmachen mit Fermentation / Brot backen

Modul 8: Pilze sammeln und Lebensmittel trocknen

+ eventuell Extra Modul (10 Tage, je nach Bedarf): Einblick in eine Gemeinschaft mit Forstwirtschaft, Gartenbau, natürlichem Bauen etc. ohne fossile Energien zu verbrauchen

Selbstorganisation

(Text folgt…)

Finanzierung

(Text folgt…)

Die Orte

(Text folgt…)

Kreis der Mentoren

Die Mentoren des kommenden Gesellenpfads sind:

[gesellenpfad-i-mentoren-2021-all-list]

Module

Die Module des kommenden Gesellenpfads sind:

…bald erscheinen hier die Gesellenpfad-Module…

LAURITZ HEINSCH
für Rückfragen zu
Allgemeinem, Teilnehmen, Unterstützung, Finanzen, Technik…

Tel.: +49 (0) 176 395 030 34
(MI 10 – 18 Uhr)

Mail: info@wildgestaltung.de

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