21-Tage-Pfade-Kurs

Die IntensivAbkürzung

…wird 2021 oder 2022 das erste Mal stattfinden…

…steckt zur Zeit noch tief in Arbeit…

…die Interessensbekundung ist bereits freigeschaltet…

Allgemeines

Im 21TPK wird es eine ausgiebige Einführung in die Kultur der Pfade geben, außerdem jede Menge Teaser zu den Themenbereichen des Lernpfads (wie zum Beispiel Permakultur, Wildnispädagogik, Handwerk, Tiefenökologie, Flake, Aktivismus, Schenkökonomie uvm.)

Wir werden uns in der Durchführung am Curriculum des Permakultur-Design-Kurses (72h Kurs) orientieren.

(weitere Infos folgen in Kürze…)

Wann?

Noch unbekannt.

Genaues Datum gibt’s bald!

Ablauf & Schwerpunkte

(gibt’s auch bald)

Selbstorganisation & Campleben

(noch etwas Geduld…)

Finanzierung

Ist noch nicht ausgereift! Und hängt stark davon ab, wie viele Teilnehmer*innen es werden.
Ausgegangen von 20 Teilnehmenden wäre im Moment ein Staffelpreis für die 21 Tage denkbar:
 

Fuchs: 2.400€

Hierdurch decken wir die Infrastruktur vollständig ab, unterstützen diejenigen, die den Bieber nicht aufbringen können, und erwirtschaften ein Einkommen für das unterstützende Team.


Bieber: 2.000€

Der Betrag deckt alle Kosten und ermöglicht es den Mentoren, ein angemessenes Honorar für ihre Arbeit zu erhalten.


Waldkautz: 1.500€

Damit hilft du uns die Basis für den Kurs zu legen.

 
 

Alles in allem entstehen etwa folgende Kosten:

 

Mentoren:

(3 Vollmentoren für 21 Kurstage + 15 Tage Vorbereitung + 2-4 Tages-Gastmentoren + kleines Unterstützerteam)

(pro Mentor*in ca. 160€ pro Tag)
ca. 20.000€

 

Lebensmittel

(in Bioqualität, vegetarisch/vegan):

20 TN * 4€ pro Mahlzeit * 3 Mahlzeiten * 21 Tage
ca. 5.000€

 

Köche:

(4 Köche immer 2 im Dienst)

(pro Koch / Köchin ein Honorar von 120€ p.T.)
ca. 5.000€

 

Infrastruktur:

Lehrmaterialien, Werkzeuge, Brauchmittel, wie Wasser, Holz, Gas,…:
ca. 3.000€

 

Unterkunft & Küchennutzung

(pro TN 9,5€ pro Tag)
ca. 4.200€

 

= 37.200€

 

Der Ort

Kleinkrausnik

 

Der in der Niederlausitz gelegene Hof wurde von Michaela Jacobsen, Robert Strauch und vielen Helfern seit 1994 aufgebaut und gestaltet.

 
 

Er ist der Sitz des Vereins Zukunftsfähig e.V. und das Gelände umfasst ca. 1,2 ha und ist nach Süden mit einer Streuobstwiese in die Landschaft geöffnet. Er liegt mitten in einem kleinen Sackgassendorf umringt von ausgedehnten Waldgebieten und Ackerflächen. Auf dem Hof gibt es eine Scheune mit Tischlerei, Werkatelier, kleiner Schlosserei, Sommerküche und lehrstehendem Dachboden für Übernachtungen, Komposttoilette, Outdoordusche (Solar und Holz), eine alte Töpferei. Ein großer Selbstversorgergarten mit Anlehngewächshaus , Brunnen, Obstgehölzen, Beeren- und Gemüsegarten lädt zum anbauen und ernten ein. Das Werkatelier kann kurzfristig zum Seminarort umfunktioniert werden. Im großen Wohnhaus gibt es eine 2 Zimmer Wohnung die wahlweise als Ferienwohnung oder für längere Aufenthalte genutzt werden kann. In einer Remise befindet sich außerdem noch ein einfacher beheizbarer Wohnraum mit Schlafkoje unter dem Dach. In der Linde hängt ein kleines Baumhaus in dem man auch übernachten kann.

Eine ökologisch, systemische Weltsicht und die Gestaltungsprinzipien der Permakultur bilden die Basis unserer Art der Landnutzung, Lebens- und Arbeitsweise.

Seit 2014 sind wir aufgrund privater Erfordernisse nur noch temporär auf dem Hof. Hin und wieder finden in den Sommermonaten unsere Permakulturseminare statt und die praktischen Teile dieser Kurse leisten einen wichtigen Beitrag zur Pflege und Entwicklung des Platzes. Der Ort hat sich als Lernort entfaltet und bleibt ein wichtiger Bezugspunkt in unserem Leben. Die Qualitäten der Veränderung oder Verwandlung haben Einzug gehalten.Wir suchen Partner für langfristige Entwicklung gemeinschaftlich, solidarischer Lebensformen und Selbstversorgung mit handwerklich, künstlerischen Interessen, gerne mit Kindern. Anbieter von Seminaren können sich an uns wenden, wenn sie den Platz für ihre Veranstaltungen nutzen wollen.

Kreis der Mentoren

 

Oliver Fretzer

1987 in Gera geboren, hatte ich eine glückliche Kindheit mit vielen Beulen & Schrammen, weil ich immer nur draußen war und mein Unwesen trieb.
In meiner Jugend wuchs mir der Naturschutz sehr ans Herz. Noch heute geh ich gern wandern und klettern, denn Wälder & Berge beruhigen meinen Geist.

Mein praktisches Geschick führte dann allerdings zuerst zu einer Ausbildung als Energieelektroniker (Geselle 2005) und jahrelanger Erfahrung im Bereich Handwerk und Technik. Mittlerweile neige ich dazu ein Allrounder zu werden.

Seit 2012 folge ich meinen Herzenswünschen und bin deshalb hauptberuflich „Freiwilliger Helfer in sozio-ökologischen Projekten“. 2014 nahm ich an dem PDK, in Kombination mit der ‚Degrowth-Conference‘, in Leipzig teil und startete 2015 die Ausbildung. Akkreditierung im Herbst 2018.

Beispiele meiner Interessensfelder sind

die Gründung eines Tauschringes und einer Solidarischen Landwirtschaft, als Modelle für solidarisches Wirtschaften,
diverse Kompostklo- und Upcyclingbauwerke errichten und unterhalten, als Modelle um Kreisläufe zu schließen
Netzwerktreffen, Festivals und Workshops organisieren, als Modelle für partizipative Gruppengestaltung

Mein Lebensmittelpunkt befindet sich derzeit auf diesem Permakulturhof, den ich aktiv mitgestalte. So versuche ich, mich jeden Tag darin zu üben, PK  im Alltag anzuwenden.
Neben baulichen Tätigkeiten, liegen für mich die Schwerpunkte auf partizipativer Projektplanung, Organisationsentwicklung, Ressourcen-Managment und Landnutzung.

Ich bin bereits seit Anfang 2017 für eine Naturschutzstiftung beratend tätig. Meine Schwerpunkte hierfür sind:

integrale Projektentwicklung und entsprechende Schnittstellen für soziale Permakultur und solidarische Ökonomie zu schaffen,
Analyse & Abstraktion der Projektkomplexität und möglichst einfache & verständliche Aufbereitung für mehr Nachvollziehbarkeit
Komplexität erfassen & strukturieren, kritisch auf Sinnhaftigkeit & Umsetzbarkeit prüfen,

Ich gebe PK-Einführungen und kleinere Workshops zu Themen wie systemisches Denken, PK-Basics, Upcycling, Komposttoiletten, u.ä…

Des Weiteren biete ich ein mehrwöchiges Design-Praktikum an. Es bietet die Möglichkeit mit mir gemeinsam das Designen zu studieren und zu üben.
Konkret wird es darum gehen, am lebenden Objekt einen Designprozess zu durchlaufen, mit entsprechender Dokumentation dazu und eventuell der jeweiligen Umsetzung.
Hierbei liegt der Fokus darauf spezielles Fachwissen sowie die eigenen Planungs-, Design-, Prozess-, Dokumentations- und Kommunikations-kompetenzen zu erweitern.

Ich bin seit dem Permakultur-Wintertreffen in Freiburg im Februar 2019 akkreditierter Dipl. PK-Designer.

 

Linda Kolcu

…ist Biologin und absolviert derzeit die Weiterbildung zur Permakultur Designerin. Durch ihr Studium der Biologie mit Schwerpunkt Geobotanik konnte sie die Dynamiken und übergeordneten Muster von Ökosystemen verinnerlichen. Linda bewegen derzeit vor Allem Fragen, Ideen und Ansätze zu einer Lebensweise des Menschen, die allen Wesen dieser Erde einen geborgenen Platz zugestehen können. Durch die Permakultur Gestaltung entdeckte sie einen kreativen und vielversprechenden Lösungsansatz für diese Fragen. Linda ist außerdem Mutter von zwei Kindern, von denen sie die Fülle an Perspektiven und das Leben im “Hier und Jetzt” wert zu schätzen lernt.

 

 

 

Arne Bollinger

Seit 2008 ist Arne Bollinger in vielen selbstorganisierten Gruppen und Gemeinschaften aktiv. In dieser Zeit sammelte und evaluierte er eine Menge unterschiedlicher Organisations-Strukturen und Kulturen und war begeistert von der Soziokratie.
Er ist der Gründer eines internationalen Schenk-Ökonomie Netzwerkes für nachhaltige Gemeinschaften: ecobasa.org/
ecobasa hat 2014 die Soziokratie eingeführt und nutzt jetzt Soziokratie 3.0 um sein internationales Team und Netzwerk zu organisieren.
Fast alle Teammitglieder von damals geben heute Soziokratie Workshops, weil sie davon so begeistert sind.
Arne hat zuerst klassische Soziokratie bei James Priest gelernt, bevor dieser mit Bernhard Bockelbrink die Soziokratie 3.0 ins Leben gerufen hatte. Mit großer Euphorie hat er die S3 Entwicklung verfolgt und hat vom ersten Tag an begeistert die Neuentwicklungen verbreitet und in all seinen Projekten und Netzwerken angewandt. In vielen Soziokratie-Workshops, sowohl als Teilnehmer als auch Dozent, konnte er sein Wissen vertiefen und durch Feedbacks lernen noch bessere Workshops zu geben.

Er hat 4 Jahre in verschiedenen Funktionen und Abteilungen für die Sinnwerkstatt Medienagentur gearbeitet und ausschliesslich öko-soziale Kunden mit Kampagnen, Webseiten, Filmen und Beratung glücklich gemacht. Als Frontend Developer in der IT Abteilung hat er auch Scrum als agile Projektmanagement Methode kennen gelernt.
Mit der Sinnwerstatt war er auch bei der Gründung eines öko-sozialen Coworking-Spaces im Herzen Berlins involviert und wurde von der Mietergemeinschaft dafür bezahlt, dort Soziokratie einzuführen – auch hier wird immer noch Soziokratie für die Selbstorganisation genutzt.

Er hat eine Fortbildung zum gehirngerechten Lehren und Lernen nach Vera Birkenbihl gemacht und ist von der IHK als Ausbilder nach AEVO zertifiziert.

Ursprünglich hat Arne Musiktherapie (BA) studiert und ein Jahr lang in Psychiatrie, Psychosomatik und einem Zentrum für Kindesentwicklung gearbeitet. Er hatte tolle Erfolge mit kleinen und großen Gruppen, sowie in der Einzeltherapie, allerdings wollte er seine Zeit effektiver einsetzen um noch mehr Menschen zu helfen: An der Wurzel aller Symptome, bevor diese auftreten: Mit Workshops zu Kommunikation, innerer Arbeit und holistisch nachhaltigem Leben mit ecobasa.
In der Arbeit mit Unternehmen sieht er derzeit das größte gesellschaftliche Veränderungspotential.

Seit kurzem reist er durch die Zeit um mit Project-Earth die Zukunft dieses Planeten zu ändern und baut Zukunft in Mecklenburg-Vorpommern mit Wir bauen Zukunft

In seinen anderen Paralleluniversen ist Arne auch Designer & Web Programmierer, Musik Produzent & Sounddesigner, studierter Musiktherapeut und Musiker.

 

Und was kann ich danach machen?

 

Den Lernpfad zum/zur Wildgestalter*in

LAURITZ HEINSCH
für Rückfragen zu
Allgemeinem, Teilnehmen, Unterstützung, Finanzen, Technik…

Tel.: +49 (0) 176 395 030 34
(MI 10 – 18 Uhr)

Mail: info@wildgestaltung.de

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