Was, wenn Resilienz kein fester Zustand ist, sondern ein Muskel, den wir trainieren können? Es ist nicht nur wichtig, hart zu werden, sondern vielmehr, weich und anpassungsfähig zu bleiben, selbst wenn es stürmt. Das Resilienz-Zirkel-Training nach Monika Gruhl hat mir eindrucksvoll gezeigt, dass Widerstandskraft kein abstraktes Konzept ist. Vielmehr entwickelt sie sich aus sieben konkreten inneren Haltungen, die wir kultivieren können – ähnlich wie einen Garten.
Wichtige innere Haltungen für Resilienz
Zu diesen Haltungen gehören unter anderem:
- Akzeptanz
- Übernahme von Verantwortung
- Lösungsorientierung
- Selbstfürsorge
- Beziehungsfähigkeit
Diese Prinzipien erfordern kein schnelles Rezept, sondern ehrliches Üben und das wiederholte Training.
So stärkst du deine Resilienz im Alltag
Hier sind einige praktische Schritte, um deine Resilienz aktiv zu fördern:
- Sieh dir die sieben Schutzfaktoren des Modells an, die du online finden oder als Poster herunterladen kannst.
- Reflektiere: Welche dieser inneren Kräfte sind bei dir ausgeprägt? Welche benötigen mehr Aufmerksamkeit?
- Wähle einen Faktor aus und entwickle eine Routine, die ihn stärkt, wie beispielsweise einen täglichen Satz der Dankbarkeit für Akzeptanz oder eine bewusste Pause für Selbstfürsorge.
Erinnere dich daran, dass Resilienz nicht im Rückzug, sondern im echten Kontakt zu dir selbst, zu anderen und zum Leben wächst.
Welchen inneren Schutzfaktor möchtest du heute stärken? Was braucht er von dir, um zu gedeihen?