Teams gedeihen nicht trotz, sondern gerade wegen ihrer Vielfalt. Egal, ob in der Permakultur, der Wildnispädagogik oder im Aktivismus – ein starkes Team setzt auf unterschiedliche Talente und Perspektiven. Das Belbin-Teamrollen-Modell bietet eine wertvolle Grundlage dafür, wie verschiedene Persönlichkeiten und Arbeitsstile gemeinsam zu herausragenden Ergebnissen führen können.
Die neun Rollen, die jedes Team braucht
In jedem effektiven Team findest du folgende Rollen:
- Umsetzer: Macht Pläne praktisch und zuverlässig
- Macher: Treibt voran und bringt Dynamik rein
- Perfektionist: Achtet auf Details und Qualität
- Koordinator: Lenkt das Team und bringt alle zusammen
- Weichensteller: Entwickelt Visionen und kreative Lösungen
- Teamarbeiter: Schafft Harmonie und verbindet
- Spezialist: Bringt spezielles Fachwissen ein
- Resource Investigator: Knüpft Kontakte und holt externe Informationen
- Monitor: Bewertet kritisch und objektiv
Indem du diese Rollen bewusst erkennst und besetzt, ergänzen sich die Stärken deiner Teammitglieder, statt zu konkurrieren. Dies trägt wesentlich dazu bei, Missverständnisse zu verringern und die Zusammenarbeit effizienter und nachhaltiger zu gestalten.
Wie du die Rollen in deinem Team verwalten kannst
Um ein starkes Team aufzubauen, kannst du folgende Schritte umsetzen:
- Analysiere die Rollen in deinem Team
- Erkenne deine eigene Rolle und die der Kolleg*innen
- Nutze die Stärken gezielt und fülle Rollenlücken auf
Frage dich: Welche Rolle lebst du im Team und welche wird in deinem Umfeld gerade am meisten benötigt? Reflektiere über die Möglichkeiten, die dir diese Vielfalt bietet. Denn in der Gemeinschaftsbildung liegt ein großes Potenzial für nachhaltigen Wandel.