Lernpfad
Konzepte für eine zukunftsfähige Welt
Für Menschen, die 2026 Verantwortung praktisch leben wollen.
Jenseits klassischer Bildung.
Seit 2019 · ca. 25 Plätze · März–November · 55 Seminartage · bei Göttingen
Wir gehen Schritt für Schritt und prüfen gemeinsam, ob dieser Pfad zu dir passt.
1. Interessensbekundung:
Melde dich HIER an, werde in die „Voranmeldeliste” aufgenommen und beginne, wenn du magst, mit dem Fundraising für deinen Eigenanteil
2. Weiterbildungs-Info-Handbuch:
Das kunstvoll gestaltete Infohandbuch bietet dir auf 58 Seiten umfassende Einblicke in den Lernpfad. Nimm dir Zeit, es gründlich zu lesen und das Kreuzworträtsel darin zu lösen. Anschließend melde dich im Büro mit dem Lösungswort.
3. Kennenlerngespräch:
Vereinbare ein Kennenlern-Gespräch mit Lauritz. Dort klärst du all deine offene Fragen, sprichst über deine Motivation und findest heraus, ob die Weiterbildung zu dir passt.
4. Verbindliche Anmeldung und Anzahlung:
Sende den unterzeichneten Weiterbildungsvertrag und leiste eine Anzahlung von 500 €, um deine Teilnahme verbindlich zu machen.
Module einzeln buchen?
Gemeinschaftsbildung · Fundraising · Soziokratie · Permakultur · Handwerk · Wildnispädagogik










Was, wenn Bildung nicht vorbereitet…sondern befähigt?
Der Lernpfad verbindet Verantwortung, Gemeinschaft und praktische Umsetzung
zu einem zusammenhängenden Lernweg.
Er richtet sich an Menschen, die Zusammenhänge verstehen
und dennoch spüren, dass klassische Bildung sie nicht auf echte Verantwortung vorbereitet.
Wenn du spürst, dass du mehr willst als Wissen,
nämlich Wirksamkeit, dann beginnt dieser Pfad hier.
Seit 2019 entsteht hier jedes Jahr ein intensiver Lern- und Erfahrungsraum
für rund 20 Menschen, die ökologische, ökonomische und soziale Fragen
nicht theoretisch diskutieren, sondern praktisch bearbeiten wollen.
Von März bis November arbeitest du in acht meist sechstägigen Modulen
bei Göttingen an realen Fragestellungen unserer Zeit,
mit insgesamt rund 55 Seminartagen.
Im Zentrum steht Lernen durch Praxis:
in selbstorganisierten Strukturen Verantwortung für gemeinsame Prozesse tragen,
Projekte von der Idee bis zur Umsetzung entwickeln
und lernen, Entscheidungen unter realen Bedingungen zu treffen.
Nicht im Alleingang. Sondern in Gemeinschaft.
Der Lernpfad ist bewusst kein klassischer Kurs.
Er ist ein strukturierter Erfahrungsraum,
in dem Verantwortung, Gestaltung und Gemeinschaft
nicht bloß vermittelt, sondern erprobt und gelebt werden.
Bei erfüllten Voraussetzungen schließt du
mit dem international anerkannten Permaculture Design Certificate (PDC)
(72-Stunden-Standard in Deutschland) ab.
Vorkenntnisse brauchst du keine.
Nur die Bereitschaft, dich einzulassen, Verantwortung zu übernehmen
und Lernen als gemeinsamen Gestaltungsprozess zu verstehen.
Die Seite mit einer Audioführung begleitet durchgehen?
Lauritz, Initiator und Schulleiter der Pfade, führt dich persönlich durch die Seite.
Die Module des Lernpfads
Jedes Modul (meist 6-tägig) öffnet dir neue Perspektiven auf ineinandergreifende Themen nachhaltiger Gestaltung.
Die Module sind als Basiskurse konzipiert. Du kannst dich genau dort einbringen, wo es für dich gerade relevant ist.
Du wählst frei nach Interesse; drei Module sind Pflicht: Start, Gemeinschaft & Fundraising, Abschluss.

Start-Modul (März · 6 Tage · Göttingen · Pflicht):
Ankommen, Kennenlernen, gemeinsame Vision, Einführung in soziale Permakultur & Selbstorganisation
Du wächst schnell als Gruppe zusammen und legst das Fundament für deine Lernreise.
Gemeinschaftsbildung & Fundraising (April · 6 Tage · Göttingen · Pflicht):
Kommunikation, Teambuilding, solidarische Finanzierung, kreative Fundraising-Ansätze
Du erlebst, wie Gemeinschaft Vertrauen und Ressourcen schafft und lernst Methoden, die dich auch außerhalb des Lernpfads tragen.
Soziokratie (Mai · 6 Tage · Göttingen):
Kreismodelle, Entscheidungsfindung (Konsent), Rollen & Wahlen
Du lernst eine klare, faire und alltagstaugliche Form der Zusammenarbeit kennen, sofort praktisch anwendbar.
Permakultur (Juni · 6 Tage · Göttingen · Pflicht für PDC):
Grundlagen nachhaltiger Gestaltung, Design-Prinzipien & Methoden
Du baust Fachwissen auf, das dich befähigt, eigene Projekte nachhaltig zu planen und umzusetzen.
Modul der angewandten Künste (Juli · 9 Tage · Burg Herzberg Festival):
Praxis im Festival-Setting: Foodsharing, Repair-Café, FLAKE, Workshops, Bühne, Medien & Konzerte
Du erfährst, wie nachhaltige Konzepte mitten in lebendigen Kontexten wirken und kannst selbst gestalten.
Handwerks-Modul (September · 6 Tage · Göttingen):
Werkzeuge, Lehm- & Holzbau
Du entwickelst handwerkliche Fertigkeiten und erfährst, wie einfache Techniken nachhaltiges Bauen ermöglichen.
Wildnispädagogik (Oktober · 6 Tage · Göttingen):
Wildnis-Fertigkeiten, Spiele & Naturverbindung
Du stärkst deine eigene Verbindung zur Umwelt und lernst Methoden, die du in Projekten mit Kindern, Gruppen oder draußen anwenden kannst.
Abschluss (November · 6 Tage · Göttingen · Pflicht):
Präsentation des Jahresprojekts, Reflexion & gemeinsames Feiern
Du feierst deine Lernerfolge und erhältst, bei erfüllten Bedingungen, das international anerkannte Permaculture Design Certificate (PDC).
Selbstorganisiertes Planungstreffen (Anfang 2027 · optional):
Vorbereitung für das gemeinsame Abschluss-Fest „Wildes Humus“
Wildes Humus (Juni 2027 · optional):
Festival, Workshops & Begegnungsraum mit anderen Jahrgängen
Humus-Festivals (optional):
Workshops rund um Permakultur, Wildnispädagogik & Foodsharing – spendenbasiert & selbstorganisiert
Team
Die Permentori, Olli und Ali, begleiten dich durch den gesamten Lernpfad.
Sie sind während jedes Moduls anwesend
und sorgen für Kontinuität, Unterstützung und Orientierung.
Du bist nicht allein, aber auch nicht „betreut“.
Du wirst begleitet, während du selbst Verantwortung übernimmst.
Die Küche wird von Maddi und Flo gerockt. Die beiden machen für euch die Einkäufe, Mittag- und Abendessen.
„Permentori“ vereint das Wort „permanent“ mit einer gendergerechten Form von „Mentor“.
Sie begleiten dich als zentrale Unterstützung den gesamten Lernpfad. Ali und/oder Oli sind als Permentori das verbindende Element zwischen Büro (Lauritz), den Fach-Mentori, der Küchen-Team, dem Ort und deiner Gruppe.
Sie sind während jedes Moduls anwesend und sorgen für eine kontinuierliche, verlässliche Begleitung auf deiner Reise. Mit ihnen hast du jederzeit Ansprechpersonen, die dich und die Gruppe fördern und bei Herausforderungen unterstützen.
Die Fach-Mentori geben den inhaltlichen Input und sind in der Regel modulbezogen vor Ort.
Selbstorganisation
Der Lernpfad fordert mehr Eigenverantwortung
als klassische Bildungsformate.
Du gestaltest aktiv mit:
Fragen stellen, Ideen entwickeln, Lösungen gemeinsam erarbeiten, Care-Arbeiten im Camp, …
Dein Beitrag zählt.
Die Lerngemeinschaft entsteht durch euch.
Der Lernpfad fördert und fordert mehr Eigenverantwortung und Engagement, als es herkömmliche Bildungsformate tun. Hier geht es nicht nur um Fachinhalte, sondern ebenso um Selbstorganisation, deine aktive Beteiligung und Eigeninitiative. Du wirst nicht einfach Wissen aufnehmen, sondern es selbst gestalten: Fragen stellen, Ideen entwickeln und gemeinsam mit deiner Gruppe nachhaltige Lösungen erarbeiten.
Dein Beitrag, deine Ideen und Fähigkeiten sind hier entscheidend. Gemeinsam erschafft ihr eine lebendige Lerngemeinschaft, in der ihr euch aktiv austauscht, gegenseitig unterstützt und gemeinsam wachst. Das Lernen und das Leben im Lernpfad gehen Hand in Hand und schaffen eine Atmosphäre, in der du deine Fähigkeiten voll entfalten kannst.
Im Laufe des Jahres wirst du zahlreiche Gelegenheiten haben, dich in verschiedenen Aspekten der Selbstorganisation einzubringen. Beispielsweise kann es vorkommen, dass die Gruppe die unterschiedlichen Bedürfnisse von Teilnehmenden, wie Eltern mit Kindern, älteren Menschen, Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder auch Gästen, organisiert und koordiniert. Ein weiteres wichtiges Element ist die Integration von Tieren und die Rücksichtnahme auf ihre Bedürfnisse.
Ein wichtiger Teil der Selbstorganisation ist die Integration verschiedener Bedürfnisse – etwa von Kindern, älteren Menschen, körperlich eingeschränkten Teilnehmenden oder Gästen. Ihr organisiert zum Beispiel Foodsharing-Lebensmittel, stellt gemeinsam Feuerholz bereit, unterstützt euch gegenseitig bei der Küchenarbeit, achtet auf den Zeitplan oder baut zu Modulbeginn die große Jurte als gemeinsamen Lernort auf. Manche dieser Aufgaben sind optional, sodass die Gruppe durch gut organisierte Eigeninitiative auch Kosten reduzieren kann.
Über das Jahr hinweg wirst du vielfältige Methoden und Techniken kennenlernen, die dir helfen, in der Gruppe effektiv zu kommunizieren und dich zu organisieren. So entsteht ein vertrauensvoller Raum, der Lernen auf einer ganzheitlichen, praktischen Ebene ermöglicht.
Kinder & Tiere
Kinder, Hunde und andere Tiere sind willkommen.
Ihre Anwesenheit bringt Vielfalt
und ermöglicht Teilnahme für Menschen,
die sonst von Weiterbildungen ausgeschlossen wären.
Auf dem Lernpfad sind Kinder, Hunde und andere Tiere herzlich willkommen! Ihre Anwesenheit bringt wertvolle Vielfalt in die Gruppe und unterstützt ein ganzheitliches, lebendiges Miteinander. So können auch Eltern und Tierbegleitete teilnehmen, die sonst von Weiterbildungen ausgeschlossen wären.
Kinder bereichern die Gemeinschaft durch ihre Neugier, Begeisterungsfähigkeit und ihre besondere Sicht auf Gruppendynamiken. Damit Integration gelingt, braucht es jedoch Reife und die Bereitschaft aller, Verantwortung zu übernehmen.
Kinderbetreuung wird nicht gestellt, die Verantwortung liegt bei allen. Erfahrungsgemäß gelingt die Einbindung ab dem Alter von etwa 3-4 Jahren besonders gut. Jüngere brauchen meist noch 80 % der Aufmerksamkeit ihrer Eltern. Die Anwesenheit von Kindern kann bedeuten, dass Eltern manchmal weniger inhaltlich mitnehmen, dafür aber wertvolle Erfahrungen auf einer anderen Ebene sammeln.
Auch Tiere können ein wichtiger Teil der Gruppe sein und euch wunderbar bereichern. Sie bringen aber auch besondere Anforderungen mit. Ihr entscheidet, ob euer Tier der Gruppe und sich selbst den Lernpfad zumuten kann. Alle Tiere sind willkommen, aber ihr seid voll verantwortlich. Dazu gehört Leinenpflicht bei Jagdtrieb, Rücksicht auf Küche und Lebensmittel (keine Tiere in der Küche oder am Buffet) sowie das Aufsammeln von Haufen im Camp. Achtet bitte vor allem auf die hygienischen Aspekte, wie Urin nicht in Kräuterwiesen oder Gemeinschaftsbereichen.






Das Video erklärt die Grundidee. Für 2026 hat sich der Lernpfad etwas verändert. Aktuelle Details (z. B. Anzahl der Module, Kosten) findest du hier auf der Seite.
Finanzierung
Der Lernpfad wird solidarisch finanziert. Die Kosten setzen sich zusammen aus:
Eigenanteil & persönliche Ausgaben (dein Beitrag) + die partizipative Finanzierung (Gruppenbeitrag)
So bleibt der Lernpfad zugänglich und unabhängiger von individuellen finanziellen Voraussetzungen

Dein Eigenanteil: Wähle dein Tier
Im ersten Schritt wählst du deinen Eigenanteil, der von einem der folgenden Tiere repräsentiert wird:
Der Tannenhäher: 1.500€
(kann genommen werden, sobald jemand eine Biene gewählt hat)
Das Eichhörnchen: 2.000€
Die Biene: 2.500€
(macht die Wahl des Tannenhähers für jemand anderen möglich)
Nach deiner Auswahl wird der Eigenanteil transparent in der Voranmelde-Gruppe kommuniziert, sodass sich Tannenhäher und Bienen finden können. Für die verbindliche Anmeldung erfolgt eine Anzahlung von 500 €, der Restbetrag kann dann spätestens ab März’26 in 6 oder 12 monatlichen Raten beglichen werden.
Dein Eigenanteil deckt die Kosten für Organisation, Koordination und Verwaltung im Büro und die Begleitung durch die Permentori für die gesamte Lernpfad-Zeit, einschließlich aller Vorbereitungen, Modulbegleitung und Nachbereitung.
Es ist empfohlen, mindestens die Hälfte deines Eigenanteils nicht aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Stattdessen kannst du durch Crowdfunding, empowered Fundraising, Flohmärkte, Soli-Veranstaltungen oder Bildungsschecks aktiv Mittel sammeln.
Zum Kostenkalkulator: Berechne deine Monatsrate aus Eigenanteil (und Rabatt)
Neben der gemeinschaftlichen Finanzierung gibt es persönliche Ausgaben, die du nach deinen eigenen Bedürfnissen gestalten kannst und die individuell stark variieren können.
Ein Großteil dieser Ausgaben betrifft wahrscheinlich die die Fahrtkosten zu den Modulen. Die Gruppe unterstützt sich hier oft durch Fahrgemeinschaften oder gemeinschaftlich organisierte Transporte, sodass die Kosten durch gute Planung deutlich reduziert werden können.
Eine spezielle Unterkunft während der Module kann Teil deiner persönlichen Ausgaben sein. Wenn du dich entscheidest, in einem eigenen Zelt, Camper, in der Hängematte oder der Seminarjurte zu übernachten, fallen für dich keine zusätzlichen Unterkunftskosten an. Alternativ kannst du dir aber auf Wunsch auch eine private Unterkunft am Modulort buchen, die du selbst organisierst und finanzierst.
Für zusätzliche Verpflegung oder Ausrüstung, die du benötigst, entscheidest du selbst über Art und Umfang der Ausgaben.
Falls du an einem Humus-Festival teilnehmen möchtest, fällt dafür meist ebenfalls ein gewisser Betrag an. Diese Kosten können je nach Umfang deines Festivalaufenthalts variieren. Die Teilnahmegebühr orientiert sich an der Selbsteinschätzung und liegt zumeinst bei 30 bis 70 €. Weitere Informationen zu den Humus-Festivals und Terminen findest du auf der Website.
Finanzierung der Mentoren- und Hospitationshonorare, Lebensmittel und Verbrauchsgüter
Im Lernpfad werden die gemeinsamen Kosten für Honorare, Fahrtkosten, Orte, Lebensmittel und Verbrauchsgüter über ein partizipatives Finanzierungsmodell getragen. Dieses gemeinschaftlich organisierte Projekt ist fester Bestandteil der Weiterbildung und macht das Fundraising zum praxisintegrierten Lernfeld.
Alle anfallenden Kosten sind spätestens zum Ende des jeweiligen Moduls zu decken, um den laufenden Betrieb sicherzustellen. Lediglich für die Mentor*innen-Honorare gibt es einen maximalen Ausgleichszeitraum von 3 Monaten, falls die sofortige Deckung nicht möglich ist.
Eure Vorgänger*innen haben bereits zahlreiche erfolgreiche Fundraising-Ansätze umgesetzt: von persönlichen und digitalen Spendenaktionen, über Förderanträge und Gemeinschaftsaktionen wie „Küchen für alle“ (Küfas), Soli-Partys, Straßenkunst, Lernbaustellen und Foodsharing. Als siebte Generation könnt ihr auf bestehende Strukturen, zahlreiche Vorlagen und die Vereinsstruktur des Pfadis e.V. zurückgreifen.
Das Fundraising-Projekt braucht euer aktives Engagement, eure Kreativität und kontinuierliche Pflege. Gemeinsam tragt ihr die Verantwortung, ausreichend Mittel zu sammeln, um die anfallenden Kosten zu decken. Sollte die Zielsumme nicht erreicht werden, bleibt die Möglichkeit, Module solidarisch aus eigenen Mitteln zu finanzieren oder – als letzte Option – Module abzusagen.
Es gibt jedoch keine Verpflichtung, euch aktiv am Fundraising zu beteiligen. Wenn ihr möchtet, könnt ihr stattdessen im Job arbeiten und daraus Gelder einbringen.
Zur Finanzierung der Dienstleistung des „Kochens“
Dieser Beitrag gehört zur partizipativen Finanzierung und kann beispielsweise über Förderanträge oder andere gemeinschaftliche Finanzierungsaktionen der Gruppe angestrebt werden. Sollte jedoch kein externer Betrag durch Förderungen oder andere Aktionen zustande kommen und die Köch*innen darauf bestehen, liegt es an den Teilnehmenden, das Honorar direkt vor Ort solidarisch zu finanzieren und den Köch*innen am Ende des Moduls auszuhändigen.
Als Orientierung gilt eine Spendenempfehlung von 20 bis 70 € pro Person, um das Ziel von mindestens 800 € pro Modul zu erreichen.
Zur genauen Aufschlüsselung der partiziativen Finanzierung (Modul für Modul)
Zum Kostenkalkulator: Berechne deine voraussichtlichen Gesamtkosten
Warum dieser Aufwand?
Das Fundraising dient bewusst als Lernfeld, um praxisnahe Kompetenzen im Projekt- und Finanzierungsmanagement zu vermitteln und die Kraft gemeinsamer Aktionen zu zeigen. Zu erleben, wie eine diverse Gruppe innerhalb eines Jahres eine erhebliche Summe für ein Bildungsprojekt aufbringt, inspiriert nicht nur für eigene zukünftige Vorhaben, sondern stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl.
Dieser Ansatz macht die Weiterbildung finanziell zugänglicher: Durch die gemeinsame Finanzierung sinken die Kosten pro Person deutlich, ohne diesen Beitrag läge der Eigenanteil bei dem Doppelten. Das Ziel ist es, Wissen und Fähigkeiten für eine nachhaltige Zukunft unabhängiger von der individuellen Zahlungsfähigkeit zugänglich zu machen und eine authentische Lern- und Lehrgemeinschaft zu schaffen, von der alle profitieren.
Fördermöglichkeiten für deine Teilnahme
Der Lernpfad ist kein staatlich anerkannter Ausbildungsweg und nicht AZAV-zertifiziert.
Trotzdem gibt es zahlreiche erprobte Wege,
die Teilnahme teilweise oder vollständig zu finanzieren.
Alle Angaben dienen der allgemeinen Information und begründen keinen Anspruch auf Förderung oder Kostenübernahme.
Entscheidungen erfolgen ausschließlich durch die zuständigen Stellen.
Ein Hinweis für alle unter 25
Der Lernpfad selbst ist keine staatlich anerkannte Ausbildung,
und deshalb machen wir dir keine Versprechen, die wir nicht halten können.
Was wir aber tun können: offen und transparent teilen, was frühere Teilnehmende erlebt haben.
Erfahrungen aus früheren Jahrgängen
Einige Teilnehmende haben eigenständig bei ihrer Familienkasse nachgefragt,
wie der Lernpfad in ihrem persönlichen Fall eingeordnet wird.
Uns wurden einzelne Fälle berichtet, in denen das Kindergeld während des Lernpfads weitergezahlt wurde.
Warum das so war, also welche Kriterien dabei eine Rolle spielten oder
ob dies in anderen Fällen ähnlich wäre, wissen wir nicht.
Jede Familienkasse entscheidet nach ihren eigenen Maßstäben,
ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und immer individuell.
Wenn du selbst nachfragen möchtest
Falls du unter 25 bist, kannst du deine Familienkasse ganz unkompliziert direkt ansprechen.
Eine kurze und sachliche Beschreibung deiner Teilnahme reicht häufig schon aus, zum Beispiel:
– Was du auf dem Lernpfad lernst (z. B. Selbstorganisation, ökologische Grundlagen, praktische Gestaltungskompetenzen)
– Ein Link zu dieser Seite oder zum Infohandbuch
– Optional: spätere Teilnahmebescheinigungen
Auf Wunsch stellen wir dir eine neutrale Übersicht bereit,
welche Unterlagen frühere Teilnehmende genutzt haben,
ohne Bewertung, Empfehlung oder Einschätzung von Erfolgsaussichten.
Wichtig für dich
Wir leisten keine Rechtsberatung. Wir machen keine Zusagen.
Und wir geben keine Einschätzung über tatsächliche Chancen oder Ergebnisse.
Wir möchten lediglich transparent teilen, dass es in einzelnen Fällen
positive Rückmeldungen gab und dass du, wenn du möchtest,
diesen Weg eigenständig und gut informiert für dich erkunden kannst.
Der Lernpfad ist und bleibt unabhängig davon eine solidarisch getragene Weiterbildung,
die Menschen zusammenbringt, die gestalten, lernen und Verantwortung übernehmen möchten.
Ein theoretisches und rein fiktives Rechenmodell zur Veranschaulichung
Die folgende Darstellung ist ein reines Modell. Sie zeigt theoretisch, wie sich Eigenanteil (Anzahlung und Ratenzahlung),
partizipative Finanzierung und Kindergeld mathematisch zueinander verhalten könnten. Sie bildet keine Realität ab, enthält keine Zusagen und stellt kein mögliches Ergebnis dar. Sie dient ausschließlich der Veranschaulichung von Abläufen.
1. Ausgangspunkt: Eigenanteil & Monatsrate (Modellannahme)
Gesamter Eigenanteil für den Lernpfad: 2.000 €
Anzahlung bei Anmeldung: 500 €
Restbetrag zur Ratenzahlung: 2.000 € – 500 € = 1.500 €
Modellhafte Ratenzahlung über 12 Monate: 1.500 € ÷ 12 = 125 € pro Monat
Im Modell würde eine Person also einmalig 500 € Anzahlung leisten und anschließend
125 € monatlich über 12 Monate zahlen.
2. Modellannahme: Nutzung des Kindergelds
Beispielhafter Kindergeldbetrag: 250 € pro Monat
Modellhaft wird die Monatsrate aus dem Kindergeldbetrag gedeckt:
→ 125 € Rate werden aus dem Kindergeld getragen.
Modellhaft verbleibender Betrag aus dem Kindergeld:
→ 250 € – 125 € = 125 € pro Monat
Modellhafter rechnerischer Jahresüberschuss:
→ 125 € × 12 Monate = 1.500 €
Dieser Betrag stellt kein reales Ergebnis, sondern ausschließlich einen modellhaften Überschuss dar.
3. Anzahlung
Die Person hat zu Beginn 500 € Anzahlung aus eigener Tasche gezahlt.
Wenn man nun den modellhaften Jahresüberschuss (1.500 €) dagegenhält, ergibt sich:
1.500 € – 500 € Anzahlung = 1.000 €
Dieser Betrag wird ausschließlich im Modell als fiktiver Beitrag in die partizipative Finanzierung übertragen, zu deren solidarischer Deckung sich alle Teilnehmer mit der Anmeldung verpflichten.
4. Partizipative Finanzierung
Modellannahme für einen Jahrgang:
Gesamter partizipativer, solidarischer Finanzierungsbedarf nach theoretischem Abzug der Förderkooperationen: 15.500 €
Modellhafte Verteilung auf 18 Teilnehmende:
15.500 € / 18 Teilnehmende = 860 €
1.000 € (fiktiver Überschuss) – 860€ = 140 €
Im Modell könnte dieser fiktive Restbetrag von 140 € z.B. für Fahrtkosten (Deutschlandticket – 60 €) oder andere persönliche Bedarfe eingesetzt werden. Dies stellt lediglich ein Beispiel für mathematische Abläufe dar.
6. Wichtiger Hinweis
Diese Darstellung ist ein rein theoretisches Modell. Keine Realität, keine Prognose, keine Zusage, keine Aussage über tatsächliche Abläufe.
Ob Kindergeld gezahlt wird und falls ja, in welcher Höhe, entscheidet ausschließlich die jeweils zuständige Familienkasse
im Einzelfall und auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen. Wir leisten keine Rechtsberatung und geben keinerlei Einschätzung zu Erfolgschancen ab.
Rabatt bei gemeinsamer Anmeldung
Wenn du dich mit Freund*innen zusammen anmeldest:
***Hinweis: Der Freundes-Rabatt gilt nur bei zeitgleicher Anmeldung am selben Tag und gegenseitiger Erwähnung in der Anmeldemaske. Er gilt nur beim Eichhörnchen- oder Bienen-Preis und ist nicht kombinierbar mit anderen Rabatten oder Boni.***
Empfehlungsbonus für Ehemalige
Lernpfad-Absolvent*innen: Wenn du als ehemaliger Lernling jemanden für den Lernpfad begeisterst und diese Person bei der Anmeldung deinen Namen, Jahrgang und aktuelle E-Mail angibt, erhältst du nach erfolgreichem Abschluss dieser Person einen Empfehlungsbonus von 150 €.
Humus-Festival- oder Humus-Hood-Organisator*innen: Begeisterst du jemanden für den Lernpfad und trägt diese Person bei der Anmeldung deinen Namen, das Jahr deines Festivals/Hood und deine aktuelle E-Mail ein, bekommst du nach erfolgreichem Abschluss dieser Person einen Bonus von 75 €.
***Hinweis: Der Empfehlungsbonus gilt nur beim Eichhörnchen- oder Bienen-Preis und ist nicht kombinierbar mit anderen Rabatten oder Boni.***
Der Lernpfad eröffnet die Möglichkeit, praktische Mitarbeit als finanziellen Beitrag auf Spendenbasis einzubringen. Eine bewährte Form ist das Kochen auf Modulen. Dieses Modell ist ein praktischer, solidarischer Weg, aktiv zum Gelingen des Lernpfads beizutragen und gleichzeitig die eigene Teilnahme finanziell abzufedern.
Wie funktioniert das?
Teilnehmende können das Kochen für ein Modul als Dienstleistung auf Spendenbasis übernehmen.
Empfohlener Spendenrahmen: ab 800 € pro Modul (gesamt).
Die Spenden werden gemeinschaftlich gesammelt und dem Kochteam zugeordnet.
Was bedeutet das konkret?
Bei einer Zweier-Kochbesetzung entspricht das: mindestens 400 € pro Person und Modul
Der Betrag kann genutzt werden, um: den persönlichen Eigenanteil zu reduzieren
laufende Kosten (z. B. Anreise, Verpflegung) auszugleichen
Wichtig zu wissen
Die Möglichkeit hängt von Modulplanung, Bedarf und Abstimmung ab.
Es besteht kein automatischer Anspruch, sondern eine individuelle Vereinbarung.
Erfahrung oder Freude am Kochen in Gruppen ist hilfreich.
Viele Teilnehmende finanzieren ihre Teilnahme nicht allein, sondern gemeinsam mit ihrem Umfeld. Persönliche Spenden- und Patenschaftskampagnen haben sich dabei als sehr wirksam erwiesen.
Wie kann das aussehen?
Private Kampagnen (z. B. über GoFundMe oder ähnliche Plattformen)
Unterstützung durch:
Familie, Freund*innen, lokale Netzwerke, thematisch verbundene Personen oder Organisationen
Kombination mit e.V.-Spenden oder Eigenmitteln
Bewährte Praxis
Einige ehemalige Lernlinge haben ihre Teilnahme erfolgreich über persönliche Kampagnen mitfinanziert, u. a.:
Pia-Marie (2021) | Paula (2021) | Nickel (2021) | Charly (2022) | Rumen (2022)
Diese Kampagnen waren jeweils individuell, authentisch und transparent – und haben gezeigt, dass gemeinschaftliche Finanzierung realistisch ist.
Steady-Kampagne
Eine weitere Möglichkeit ist der Aufbau einer Steady-Kampagne oder eines ähnlichen Modells mit regelmäßigen Unterstützer*innen.
Beispiel
Vom Büro für sozialen Humusaufbau existiert bereits eine solche Kampagne:
Die Kampagne | Der Einladungslink
Solche Modelle eignen sich besonders, wenn du:
langfristig im Themenfeld aktiv bist
Inhalte, Projekte oder Lernprozesse öffentlich teilst
kontinuierliche Unterstützung statt einmaliger Spenden suchst
Weitere Fördermöglichkeiten sind:
Steuerliche Absetzbarkeit, Arbeitgeber-Zuschüsse, Wohngeld / Kinderzuschlag, Jobcenter-/Agentur-Ermessensleistungen, Ratenzahlung, Stipendien & Solidarplätze, Landesweite Weiterbildungszuschüsse, Bildungskredite und einiges mehr.





Abschluss & Zertifikate
Das Abschluss-Modul des Lernpfads ist verbindlich und bildet den gemeinsamen Abschluss des gesamten Lernweges.
In diesem Modul erhältst du den Lernpfad-Brief. Wenn du alle Voraussetzungen erfüllst, umfasst dieser das international anerkannte Permaculture Design Certificate (PDC) nach dem 72-Stunden-Standard in Deutschland.
Voraussetzungen dafür sind:
die Teilnahme an den drei Pflichtmodulen,
die Teilnahme am Permakultur-Modul,
die Teilnahme an einem frei gewählten Modul,
sowie die eigenständige Umsetzung und Präsentation deines Jahresprojekts („Pfatenschaft“) im Abschluss-Modul.
Mit diesem Zertifikat hast du die Möglichkeit, direkt ins „Diploma in Applied Permaculture Design“ des Permakultur Instituts einzusteigen, eine wertvolle Grundlage für vertiefte Studien im PermakulturDesign, basierend auf dem „Designers’ Manual“ von Bill Mollison.
Für alle, die noch tiefer einsteigen möchten, bietet sich im Anschluss der einjährige Lehrpfad an, der die Schwerpunkte im Bereich Wildnispädagogik setzt. Dieser baut auf den Lernpfad auf und schließt mit dem Lehrpfad-Brief und dem Zertifikat der „einjährigen Wildnispädagogik-Ausbildung“ ab. Gemeinsam qualifizieren Lern- und Lehrpfad über zwei Jahre zur Planung und Durchführung professioneller natur- und wildnispädagogischer Programme für verschiedene Altersgruppen.
Der Lehrpfad bietet eine stabile Grundlage für alle, die das Ziel haben, als Wildnispädagog*innen sinnstiftende, naturnahe Lern- und Erlebnisangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu gestalten.
Da der Lernpfad auf Permakultur und nachhaltige Gestaltung ausgerichtet ist und im Abschlussmodul die Präsentation für das Permakultur-Design-Zertifikat ansteht, lohnt es sich, gezielt vorzubereiten. Empfehlenswert sind dafür zwei ergänzende Angebote:
Das Hörbuch „HowToHumus – PermakulturDesign“:
Es vermittelt dir einen lebendigen Einstieg in die Grundlagen und Prinzipien der Permakultur. Ideal sowohl zum Einstieg als auch zur Vorbereitung auf die Abschlusspräsentation, wenn du das Zertifikat erwerben möchtest.
Der Freipfad Kurs „PermakulturDesign:
Dieser einjährige Onlinekurs mit acht Modulen behandelt die Ursprünge, Ethik und Gestaltungsprinzipien der Permakultur. Er eignet sich perfekt als vertiefender Einstieg und als wertvolle Ergänzung zum Lernpfad.
Wer den Lernpfad schon gegangen ist?
Hier siehst du sie, nahezu alle ehemalige Pfadis.
































































































Videos & Interviews
Ari im Interview
Mio im Interview
Filips Pfatenschaft
FAQ
Im Abschlussmodul präsentierst du dein Jahresprojekt. Bei erfüllten Anforderungen erhältst du das international anerkannte Permaculture Design Certificate (PDC).
Nein. Alle Module sind als Basiskurse konzipiert und setzen keine fachlichen Vorkenntnisse voraus. Wichtig sind Offenheit, Lust auf Gemeinschaft und Bereitschaft, Verantwortung im Camp-Alltag zu übernehmen.
Wir kochen grundsätzlich vegan, das ist der kleinste gemeinsame Nenner für alle. Es wird auch viel Foodsharing-Essen oder anderweitig Gerettetes geben. Falls du besondere Ernährungswünsche, Ansprüche oder Einschränkungen hast. Ist es das beste, du stockst dir das selbstständig auf. Es ist kein Problem, wenn du dir deine Wurst oder andere Spezialitäten selbst mitbringst.
Die Kurssprache ist Deutsch.
Altersgrenzen gibt es nicht, aber du solltest die körperlichen und sozialen Anforderungen im Camp (Zelten, Selbstorganisation) mittragen können.
Ja, wenn du die Voraussetzungen erfüllst: Teilnahme an allen drei Pflichtmodulen (Start-, Gemeinschaftsbildungs- & Fundraising-, Abschlussmodul), am Permakultur-Modul, sowie mindestens einem weiteren Modul.
Außerdem musst du ein eigenes Jahresprojekt („Pfatenschaft“) gestalten und im Abschluss-Modul präsentieren (oder innerhalb eines Jahres danach vor anerkannten Permakultur-Designer*innen).
Dann erhältst du das international anerkannte 72h PDC-Zertifikat.
Mit dem PDC kannst du direkt ins internationale „Diploma in Applied Permaculture Design“ einsteigen.
Außerdem gibt es den einjährigen Lehrpfad (Wildnispädagogik), der auf den Lernpfad aufbaut.
Die Module haben 6–10 Tage Dauer und verteilen sich über März bis November. Im Schnitt bedeutet das rund 1 Woche Modulzeit pro Monat.
Zusätzlich solltest du ein paar Stunden pro Monat für dein Selbststudium, dein eigenes Projekt und Gruppenaufgaben, wie die partizipative Finanzierung einplanen.
Wer in Teilzeit arbeitet, kann den Lernpfad oft gut integrieren.
Bei Vollzeit ist es meist nur möglich, wenn Arbeitgeber*innen Urlaub, Bildungsurlaub oder Sabbatical-Regelungen gewähren.
Tipp: Manche Teilnehmende nutzen auch den Eigenanteil als Argument, um Unterstützung durch den Arbeitgeber zu bekommen (z. B. Bildungsförderung).
Das Fundraising ist Teil der Weiterbildung und wird gemeinsam organisiert. Kommt das nötige Geld nicht zusammen, bleibt die Möglichkeit, Kosten solidarisch innerhalb der Gruppe aufzuteilen oder im Extremfall einzelne Module abzusagen.
Dein persönlicher Eigenanteil ist aber unabhängig vom Fundraising und muss in jedem Fall bezahlt werden.
Solltest du wegen Krankheit oder persönlichen Umständen ein Modul verpassen, ist das kein sofortiger Ausschluss.
Pflichtmodule: Diese musst du nachholen, um das Zertifikat (PDC) zu erhalten. Das ist in der Regel im Folgejahr möglich, sofern es nicht zu viele betrifft und das Folgejahr nicht restlos ausgebucht ist.
Wahlmodule: Hier kannst du flexibler ausgleichen, da du ohnehin Auswahlfreiheit hast. Auch das ist unter den gleichen Bedingungen im Folgejahr möglich.
Wir empfehlen, im Krankheitsfall frühzeitig Kontakt mit dem Büro aufzunehmen, damit eine Lösung gefunden wird.
Widerruf vor Beginn
Sollte der Lernpfad nicht zustande kommen (z. B. wegen zu geringer Teilnehmerzahl), erstatten wir bereits gezahlte Beiträge zurück. Einbehalten wird lediglich eine Bearbeitungsgebühr von 150 €.
Kündigung durch dich
Du kannst den Vertrag jederzeit mit einer Frist von einem Monat schriftlich (per Einschreiben) kündigen.
Bis zum 2. Modul: Eine anteilige Rückzahlung ist möglich. Die Höhe legt der Veranstalter nach eigenem Ermessen fest.
Ab Beginn des 2. Moduls: Eine Rückzahlung ist nicht mehr möglich. Ab diesem Zeitpunkt schulden alle Teilnehmenden den vollen Eigenanteil.
Besonderheit bei Freundschafts-Rabatten
Wenn eine Person, mit der du gemeinsam den Freundschafts-Rabatt geltend gemacht hast, bis zum 2. Modul kündigt, verfällt dein Rabatt ebenfalls. Dein Eigenanteil erhöht sich dann auf den regulären Betrag.
Standard ist: Übernachtung im eigenen Zelt, Camper, Auto oder in der Seminarjurte, dadurch fallen keine zusätzlichen Kosten an.
Wer mehr Komfort möchte, kann (auf eigene Organisation und Kosten) eine Pension oder ein Mehrbettzimmer in der Nähe buchen.
Die Verpflegung läuft gemeinschaftlich, meist vegan/vegetarisch, mit Foodsharing-Anteilen.
Pro Modul gibt es einen Koch/eine Köchin, die von der Gruppe solidarisch bezahlt werden (Richtwert: 20–70 € pro Person).
Ein Zelt oder Camper, Schlafsack, wetterfeste Kleidung, persönliche Utensilien, wie Schreibsachen. Eine detaillierte Packliste erhältst du rechtzeitig vor Modulstart.
Das variiert je nach Modulort. Strom zum Laden von Geräten ist meist vorhanden, Internet oft eingeschränkt. Wichtig ist die Bereitschaft, für die Zeit ins einfache Camp-Leben einzutauchen.
Ja, Kinder, Hunde und andere Tiere sind willkommen und Teil des Konzepts. Es gibt allerdings keine organisierte Kinderbetreuung, die Verantwortung bleibt bei dir, unterstützt durch die Gruppe. Wichtig: Rücksicht auf alle Bedürfnisse, Integration ins Camp-Leben.
Es gibt Early-Bird- und Freund*innen-Rabatte. Diese sind nicht kombinierbar und gelten nur für Eichhörnchen- und Bienen-Modelle.
Die Anmeldung in 4 Schritten:
Der Weg von der ersten Idee bis zur verbindlichen Anmeldung hat mehrere Schritte und wir begleiten dich dabei.
1. Interessensbekundung:
Melde dich HIER an, werde in die „Voranmeldeliste” aufgenommen und beginne, wenn du magst, mit dem Fundraising für deinen Eigenanteil
2. Weiterbildungs-Info-Handbuch:
Das kunstvoll gestaltete Infohandbuch bietet dir auf 58 Seiten umfassende Einblicke in den Lernpfad. Nimm dir Zeit, es gründlich zu lesen und das Kreuzworträtsel darin zu lösen. Anschließend melde dich im Büro mit dem Lösungswort.
3. Kennenlerngespräch:
Vereinbare ein Kennenlern-Gespräch mit Lauritz. Dort klärst du all deine offene Fragen, sprichst über deine Motivation und findest heraus, ob die Weiterbildung zu dir passt.
4. Verbindliche Anmeldung und Anzahlung:
Sende den unterzeichneten Weiterbildungsvertrag und leiste eine Anzahlung von 500 €, um deine Teilnahme verbindlich zu machen.
LAURITZ HEINSCH
für Rückfragen zu
Allgemeinem, Teilnehmen, Unterstützung, Finanzen, Technik…
Tel.: +49 (0) 1sieben9 42fünf 8acht5 sechs
(Mo-Do 09–15 Uhr)
DU MÖCHTEST MIT UNS IN KONTAKT BLEIBEN?
Wir halten dich über neue Pfade, beginnende Anmeldephasen usw. auf dem Laufenden.













































