Mentorin für: Wildnispädagogik-Modul
Schwerpunkte: Einführung und Vertiefung

In der Natur sein, Entdeckungen machen, Hütten bauen und möglichst viel Essbares finden, war schon immer meine Leidenschaft! Aufgewachsen im Pfälzer Wald habe ich es als Jugendliche geliebt, durch Wald und Wiesen zu strolchen, auf Pfadfinder-Zeltlagern ums Feuer zu singen, mit dem Rucksack Touren zu machen und natürlich all die Wildpflanzen vor unserer Nase zu sammeln und zu futtern. Als Erwachsene war ich dann als Lebensmittelingenieurin, Integrationsberaterin und Pressereferentin unterwegs und obwohl mich vieles davon begeisterte, fehlte mir mit der Zeit eines: im Grünen zu sein, in Verbindung mit dem, was mir schon lange Heimat geworden war. Ein bisschen half es, mein Büro grün zu streichen… aber nach 15 Jahren hatte ich zunehmend mehr den Eindruck, im „falschen“ Leben gelandet zu sein. Also machte ich mich auf die Suche nach einem Leben mit mehr Naturverbindung. Und ich entdeckte die Wildnispädagogik, die viel von der Lebenskultur indigener Völker vermittelt und mein Herz schlug völlig aufgeregt – es war ein Gefühl wie nach Hause zu kommen! Seit 2013 lebe ich nun den größten Teil des Jahres im Zelt in einem kleinen, verrückten Dorf im Nationalpark Unteres Odertal und 2016 habe ich „Die Wilde Möhre – Wildkräuter- & Wildniswerkstatt“ gegründet. Ich liebe es, zusammen mit kleinen und großen Menschen Eichelbratlinge, Brennesselchips, Beinwellcordonbleu und viele andere Köstlichkeiten aus dem zu zaubern, was um uns rum wächst, im Kreis ums Feuer zu leben und zu singen, Alltagsgegenstände aus Naturmaterial zu gestalten, mit Bäumen, Pflanzen und Tieren zu sprechen, ihren spannenden Geschichten zu lauschen und immer mehr auszuwildern!